#63 Yvonne Wende - Mut zu Schule

Shownotes

Mut, Schule neu zu denken – mit Yvonne Wende

Eine Schule gründen, ohne großes Startkapital, dafür mit einer klaren Vision? Yvonne Wende hat genau das getan. Und dabei nicht nur ein Bildungsunternehmen aufgebaut, sondern auch erlebt, wie viel Durchhaltevermögen es braucht, um gegen bestehende Strukturen etwas Neues zu schaffen.

Darüber sprechen wir in dieser Folge:

Von 18 auf knapp 1.000 Kinder: Wie alles begann Warum die Suche nach einer Schule für ihre Tochter zur Geschäftsidee wurde DDR, Moskau und Mauerfall: Yvonnes ungewöhnlicher Lebensweg Mit Kondomen und T-Shirts ins Unternehmertum Vom Grünen Salon zur eigenen Schule Wie das pädagogische Konzept der Cosmopolitan School entstand Privatschule und Chancengerechtigkeit: Wer kann sich gute Bildung leisten? Warum Schule mehr vermitteln muss als Wissen Lernen im Wald: Wie Natur den Schulalltag verändert Schulgründung zwischen Bürokratie, Finanzierung und Existenzrisiko 20 Millionen verloren: Über Vertrauen, Rückschläge und die Kraft, weiterzumachen Was kommt nach 20 Jahren Unternehmertum?

Über unsere Gästin

Yvonne Wende ist Gründerin und Geschäftsführerin der Berlin Cosmopolitan School. Aus einer bilingualen Vorschule entwickelte sie ein gemeinnütziges Bildungsunternehmen, das Sprachen, Naturwissenschaften, Kunst, Sport und Naturerfahrungen miteinander verbindet.

Ihr Ansatz: Nicht danach suchen, was Kinder nicht können, sondern ihre individuellen Stärken erkennen und fördern.

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Berlin Cosmopolitan School: https://www.cosmopolitanschool.de/

Businesszyklen – wenn Mut anklopft ist der Podcast mit Elena Budinstein und Justyna Nimmich. Wir sprechen mit Unternehmerinnen über Entscheidungen, Wendepunkte, Erfolge und die Herausforderungen hinter ihren Geschichten.

Wenn euch die Folge gefällt, abonniert unseren Podcast, teilt sie und erzählt uns, was euch besonders beschäftigt hat.

Transkript anzeigen

00:00:00: Der Grüne Salon lief ja sehr erfolgreich und den konnte ich ja noch weiterlaufen lassen.

00:00:05: Und habe praktisch wie das Frauen so oft machen, mich auch selbst ausgenutzt.

00:00:09: Das heißt also der grüne Saloon lief immer noch weiter.

00:00:11: Ich hab kein Geld verdient sondern habe tatsächlich vom ersten Moment an das Geld nur in die Lehrer- und in den Ort gepackt und rund um die Uhr gearbeitet.

00:00:22: Herzlich willkommen bei Business

00:00:23: Zyklen Wenn Mut Anklopft!

00:00:25: Der

00:00:25: True Business Podcast mit Justina, nämlich und Elena Bodinstein.

00:00:30: Wir

00:00:30: machen Unternehmerinnen

00:00:31: sichtbar und freuen uns auf die heutige Gästin!

00:00:34: Und das ist heute die liebe Yvonne Wende, die mir gerade eine ganz, ganz wundervolle Eselsbrücke gebaut hat, die sie euch bestimmt gleich weitergeben wird.

00:00:46: Und meine liebe Elena herzlich willkommen ihr beiden.

00:00:48: ich freue mich sehr, sehr, zu

00:00:51: sehen.

00:00:54: Guten Morgen!

00:00:55: Ja, Yvonne Wende.

00:00:56: Wende wie n' eighty!

00:00:57: Mega

00:00:58: mega werde ich nie vergessen Elena.

00:01:01: die Folge kommt danach raus aber jetzt ist noch davor.

00:01:05: das heißt morgen haben wir uns der erste live Veranstaltung was sich hier nochmal platzieren wollte.

00:01:11: Wir bedanken uns ganz ganz herzlich bei der Berliner Sparkasse dass sie das mit uns macht und freuen uns auf alle die da sein werden Und freuen uns auch alle die sich danach die Folge anhören möchten wollen, weil sie vielleicht nicht dabei sein konnten und Elena und ich sind schon super, super aufgeregt.

00:01:31: Und wir sind natürlich freuen uns riesig!

00:01:33: Weil die achtzig Plätze, die sozusagen zu vergeben waren... waren auch ganz schnell weg.

00:01:41: und wir freuen uns auf die bekannten Gesichter, auch unbekannte Gesichter.

00:01:46: Auf unsere beide Speakerinnen Jasmin Weber und Katja Grünebaum.

00:01:52: das können wir hier schon mal ein bisschen enthiesern ja und wie gesagt also werdet das noch erleben.

00:01:58: aber heute konzentrieren wir uns

00:02:01: auf

00:02:02: meine Favoriten.

00:02:04: ich war Eine Weile hinter ihr her, muss man sagen.

00:02:08: Das kann ich bestätigen und ich freue mich riesig das Yvonne Wende heute Zeit für uns gefunden hat.

00:02:14: Und tatsächlich hoffentlich offen und ehrlich und unverschonnt über Ihr unternehmerisches Handel heute spricht mit uns!

00:02:25: Ich darf Yvone erstmal traditionelle Weise kurz vorstellen Bildung neu denken Zukunft gestalten echte unternehmerische Risiken eingehen.

00:02:37: Das macht unsere heutige Gästin, Yvonne Wende ist Gründerin und Geschäftsführer der Direkturen der legendären Berlin Cosmopolitan School.

00:02:49: Was eins als Billinguales Schule in Berlin Mitte begann hat sich zu einem internationalen gemeinnützigen Bildungsunternehmen entwickelt.

00:02:58: angefangen mit achtzehn Kindern im Jahr Lernen mittlerweile knapp tausend Kinder an der Cosmo.

00:03:08: In Ostesprojekt am Müggelsee hat Yvonne neben einer zweiten Schulfiliale auch das traditionsreiche Hotel Müggelseeperle übernommen und das ist zu einem Ort geworden, an dem sie Bildung, Natur und völlig neue Lernwelten miteinander verbindet.

00:03:26: Im

00:03:26: Gespräch hören wir was möglich ist wenn man an seine Visionen glaubt.

00:03:31: Wir freuen uns sehr auf dieses Gespräch über Mut, Verantwortung und die Kraft zukunft aktiv zu gestalten.

00:03:38: Und für unsere Kinder die bestmögliche Bildung anzubieten.

00:03:42: Liebe Yvonne!

00:03:43: Traditionelle Frage?

00:03:46: bist du mit diesem kurzen, nicht so viel Aussagen in Info und Introduction Text sozusagen einverstanden.

00:03:54: Möchtest Du etwas korrigieren oder hinzufügen?

00:03:56: Man könnte natürlich viel hinzufügen und richtig stellen.

00:04:00: also die Mykosiperle.

00:04:02: tatsächlich ist ja das Hotel was legendär ist.

00:04:06: Das Haus selbst hat sogar den Architektenpreis der DDR bekommen.

00:04:10: den kann man auch bei uns besichtigen Und es gibt viel, viel zu sagen.

00:04:14: Auf jeden Fall dass die Möbelseperle bald wieder glänzt.

00:04:18: Das können wir sagen.

00:04:19: und was da alles möglich ist das kann ich gleich erzählen.

00:04:23: Wichtig ist... Es ist wahrscheinlich der einzige Ort, der ein Hotel und eine Schule an einem Ort verbindet und das mit viel Erfolg!

00:04:34: Wie's dazu kam, kann ich ja gleich erzählten.

00:04:36: Ja super, wissen Sie?

00:04:37: gespannt liegt, schon mittendrin.

00:04:39: Dann grötte ich nämlich jetzt rein weil ich glaube das ist ein ganz guter Übergang zu unserer auch traditionellen Frage.

00:04:47: Wir sind ja die Businesszyklen.

00:04:48: Das bedeutet wir betrachten die unternehmerischen Tätigkeiten unserer Gästin in einem Zyklus Lassen da unseren Gästen aber auch freien Lauf was die eigene Betrachtung und auch die eigenen Interpretationen betrifft Und möchten dich jetzt natürlich fragen, wo siehst du dich in diesem Zyklus?

00:05:11: Wo würdest Du Dich in Deinem unternehmerischen Dasein platzieren.

00:05:18: Es ist eine schöne Frage auf jeden Fall die Frage welchen Bereich.

00:05:24: ja zwanzig Jahre sind es inzwischen und ich meine wenn man einfach überlegt warum man eine Schule gründet und was da alles zur gleichen Zeit da sein muss, dann ist das auch rückblickend einfach nur verrückt.

00:05:40: Das kann ich bestätigen!

00:05:42: Denn zur gleichenzeit muss ein Gebäude da sein müssen Lehrer da sein Verträge mit den Elternverträgen mit den Lehrern Es muss Geld da sein Und dann muss natürlich alles losgehen auf einen Punkt.

00:05:55: Ich bin nicht mit dem goldenen Löffel geboren worden sondern eher mit einem Alulöffel und das ist tatsächlich dann auch nicht so leicht.

00:06:06: Das Leichte war vielleicht Eltern zu finden, die vor über zwanzig Jahren bereits schon gesagt haben wir wollen die Kinder nicht in die Schule von heute schicken vor überzwanzig jahren gesagt

00:06:18: dass war leicht.

00:06:19: ja das war sehr leicht Und ich hatte mit einer Umfrage in Mongbizhu Park.

00:06:25: Ich schaue jetzt tatsächlich auch direkt auf den Mongbizi Park, dort hat eine Freundin und wir haben eine Umfrage durchgeführt.

00:06:34: Fragen wie zum Beispiel, wie viel Geld würde man vielleicht zahlen?

00:06:39: Was wäre das wichtigste Sportmusik oder Tanz- oder Naturwissenschaften?

00:06:45: Wie alt ist das Kind?

00:06:47: Wann würde man starten wollen?

00:06:49: Und so kam es auch, dass wir dann gesagt haben, ja eigentlich müssten wir sofort starten.

00:06:54: Und zwar mit der Vorschule.

00:06:55: und das war klar!

00:06:57: Denn in der Vorausschule im Kindergarten passiert ja so viel und deswegen haben wir ... ... zwei tausend vier mit einer Vorschulklasse begonnen und die dann im Januar bereits schon auf fünfunddreißig an wuchs.

00:07:13: Dann war das so erfolgreich, dass bereits später achtzig Kinder da waren.

00:07:19: Ich kann sagen, da gibt es noch eine Geschichte dazwischen die ich nicht erzähle weil das Buch muss geschrieben werden und das Buch wird heißen wie ich meine ersten zwanzig Millionen verlor.

00:07:32: Und warum mir das als Mann nicht passiert wäre?

00:07:34: Heute, zwanziger Jahre später können wir natürlich sagen Es sind knapp tausend Kinder.

00:07:40: Wir haben zwei Standorte in Berlin Mitte Einmal am Nordbahnhof Das Reichsbahnamt Und dann das erste Arbeitsamt Deutschlands in der Rückhaarstraße.

00:07:54: Und dann haben wir vor acht Jahren ein Stückchen Wald gekauft.

00:08:00: und die Frage ist, wie kommt man auf die Idee, ein Stück Wald zu kaufen?

00:08:03: Und warum?

00:08:05: Wahnsinn!

00:08:06: Ich habe natürlich ganz viele Fragen.

00:08:07: Wollen wir noch mal bisschen zurückspulen?

00:08:10: Gerne.

00:08:11: Und vielleicht eine kleine provokative Frage auch umzustellen.

00:08:14: Ihr habt diese Umfrage gemacht.

00:08:16: Die kam aber nicht aus dem Nichts.

00:08:18: Heißt es, du hattest selber einen persönlichen vielleicht auch erlternechen Miet sozusagen als Mama auf der Suche nach der Schule für dein Kind oder warum ist das ein Stadt?

00:08:30: Hundert Punkte.

00:08:31: Richtig!

00:08:31: Also ich war in der Kultur... Ich arbeitete im Grünen Salon bzw.

00:08:36: den Grünen-Salon, wir haben einen Markennamen.

00:08:39: Grüner Salon habe ich gegründet und der grünen Salón befand sich in der Volksbühne.

00:08:46: Wir hatten selbst auch eine Eine Talkshow.

00:08:50: Die Talkshow hieß auch Grünersalon mit Erich Böhme und Herrn Eckers, so war es das ich aus Berlin-Mitte gar nicht rauskam und plötzlich entdeckte dass ich eine zweijährige Tochter hatte die gerade drei wurde.

00:09:09: Wie denn her?

00:09:10: Genau!

00:09:12: Auch tatsächlich im grünen Salon.

00:09:15: Auch viel war natürlich nachts.

00:09:18: Und dann die Frage, in welche Schule soll sie gehen?

00:09:21: und soll sie jetzt Russisch lernen oder Französisch?

00:09:25: Oder ja wie sollte man eine zweite Fremdsprache lernen?

00:09:30: Da habe ich gedacht als Fremdsprache Englisch... Das ist ja wohl, das geht gar nicht so viel Zeit verlieren mit schlechten Unterricht.

00:09:39: Und so begann ich nachzudenken in was für eine Schule meine Tochter Sophia gehen sollte.

00:09:45: Das ist richtig!

00:09:47: Dann habe ich sie angemeldet bei der Bilingualen Schule dem einzigen Kindergarten in Prenzlauberg und da gab es eine riesengroße Warteliste und keine Chance.

00:09:57: dann habe ich bei der Nelson Mandela-Schule angefragt.

00:10:00: Unglaublich schwer... Das

00:10:01: ist die erste internationale Staatliche Schule gewesen und da gab es auch gar keine Chance.

00:10:07: Und alle bilingualen deutsch-englischen Kindergärten befanden sich wie auch noch heute in Westberlin, das darf man so sagen weil es eine geografische Beschreibung ist.

00:10:17: Auch heute ist es so dass die meisten bilinguelen Kindergärtner vor allem staatlichen sich in West Berlin befinden.

00:10:27: Man hatte keine Chance, sich irgendwo anzumelden oder aber man musste eine Stunde fahren und dafür noch tausend Euro dann zahlen.

00:10:33: Es ist

00:10:33: allgemein wenig in Berlin, oder?

00:10:35: Es gibt

00:10:35: viele!

00:10:36: Aber tatsächlich es ist natürlich auch ein historischer Bestand.

00:10:42: Die ehemaligen Schulen der Englischen, der britischen Besatzungszone sind da.

00:10:47: Dann ist die amerikanische Besatzungszone entsprechend mit schönen Gebäuden da Wie gesagt, die übernommenen staatlichen deutsch-englischen Schulen in Bilingwan und die Nesenbandena als erste staatliche neu gegründete Schule.

00:11:03: Auch sie befindet sich in Charlottenburg bzw.

00:11:06: Moabit.

00:11:07: Und bis heute hat der Berliner Senat keine einzige Bilingwale internationale Schule in Marzani gründet beispielsweise.

00:11:17: Das wäre doch ein Zeichen gewesen oder Lichtenberg!

00:11:19: Übrigens in Wunderschön-Lichtmerk und Matzahn durfte ich aufwachsen.

00:11:25: Und habe dann die Chance gehabt, in Triptoküpinik zur Schule zu gehen.

00:11:34: Da ahnt man vielleicht schon, warum ich auch in Tribtoküpinik gelandet bin?

00:11:41: Ja!

00:11:41: Man ahnt auch vielleicht ... Du hast eine der ersten Fremdsprachen angesprochen.

00:11:47: Sollen Sie denn russisch oder französisch lernen?

00:11:50: Was vielleicht auch nicht, wenn man aus dem Westen kommt, nicht so naheliegend wäre.

00:11:55: Da können wir an dieser Stelle vielleicht verraten was eigentlich deine Ausbildung oder was dein Weg war und was du mit Russisch verbindest.

00:12:05: das war für mich ehrlicherweise sehr überraschend als wir uns zum ersten Mal getroffen haben vor glaube ich fünf oder sechs Jahren Und ich fand es total faszinierend.

00:12:16: aber was bist du von Beruf her?

00:12:19: Also Vielleicht ganz kurz zurück, mein Traum war es mal Arabistik zu studieren.

00:12:29: Da wurde mir aber gleich gesagt da gibt's ja gar keine Chance du bist kein richtiger Kader also da gibt es gar keine chance.

00:12:39: dann wollte ich tatsächlich Slowistik studieren Und das aber nur natürlich an der besten Universität des Ostens.

00:12:48: Also ich würde mal sagen, der Stanford des Ostends und diesen Platz hatte ich auch tatsächlich schon.

00:12:56: und dann bei einem Gespräch kam es dazu dass in dem Gespräch ein Mann mit einer Lederjacke auftauchte und nach dem Bruder meiner Mutter fragte.

00:13:09: Ich wusste aber nichts von dem Bruder meiner Mutter, außer dass er inzwischen in der BRD war und irgendwelche Geheimnisse hatte die ihr mitgenommen oder verkauft hatte.

00:13:20: Mehr wusste ich tatsächlich nicht!

00:13:21: Das war aber auch den Mann in der Lederjacke.

00:13:24: Der sah wirklich so aus ganz egal.

00:13:27: und als ich nach Hause kam also am nächsten Tag hieß es mein Studienplatz an der Lomonosov Universität in Moskow steht nicht mehr zur Verfügung.

00:13:37: Bis dahin war es eigentlich klar, dass ich dort studieren wollte.

00:13:42: Nicht nur weil's die beste Universität war sondern sie war auch die internationalste Universität und darunter wollte ich das nicht.

00:13:50: Aber so war dann der Schock.

00:13:54: Ich selbst hab mit zwölf Jahren die Idee gehabt zum Beispiel auch Baller Leica zu lernen dieses Instrumenten mit den drei Seiten und war tatsächlich damit bei Jugend musiziert.

00:14:06: Und das letzte Mal habe ich in Corona-Zeiten tatsächlich auch noch mal ein bisschen bei der Leica gespielt.

00:14:12: Leider kann ich das nicht mehr so gut... Von der Warte her, ich wusste schon sehr früh dass man eine Sprache einfach sprechen kann und zwar dann wenn man ganz liebe Menschen trifft und vor allem gutes Essen hat.

00:14:28: also ich konnte zuerst Palmeni und Pyragie selber kochen mit einem Backen, bevor ich glaube ich meinen ersten Milchreis gekocht habe.

00:14:37: Und das hat mir immer sehr gefallen an den russischen Menschen.

00:14:42: Es gab also immer etwas Schönes zu essen, immer schöne Gespräche.

00:14:46: Man wurde mal herzlich willkommen geheißen und es wurde musiziert!

00:14:51: Es wurde auch viel gelesen und spätestens in der NDR war das natürlich spannend weil man über Informationen verfügte als man Russisch sprach die in der DDR ja verboten waren.

00:15:07: Gorbachev,

00:15:08: d.h.,

00:15:08: der Sputnik wurde verboten und alle die russisch kannten waren die Helden weil sie jede heimliche Information bekommen konnten und in der DDR mit der neuen Aufbruchsstimmung hier leben konnten.

00:15:21: Und das war die Zeit als ich mein Abitur gemacht habe.

00:15:24: tatsächlich Als ich dann erfuhr dass ich das nicht studieren durfte klar war Ich wollte nicht Dormitscher werden.

00:15:30: Ich wollte auch nicht Lehrer werden und ich wollte auch Nicht irgendwas mit Wirtschaft machen.

00:15:34: Das war nämlich das natürlich Eltern getan hatten, also im Außenhandel mein Vater und meine Mutter russische und Deutschlehrerin.

00:15:43: Und dachte mir dann gehe ich in die Kultur und habe ein Praktikum angefangen im Clubhaus in Marzahn Und dort im Jugendklub der DDR.

00:15:57: eine schlaue Erfindung übrigens, die Jugendklubs.

00:16:01: Denn dort landeten alle die jugendlichen... Ich war vorher noch nie da, die eben kein Elternhaus hatten, die nicht viel zu tun hatten oder die ihm tatsächlich auch mit Fürzenschen angefangen haben zu trinken und die habe ich dann plötzlich betreut.

00:16:15: Übrigens kleiner Schwenker in die heutige Zeit nach der Wende hat die SPD alle Jugendklups erst mal geschlossen.

00:16:24: Ja, also eine linke Partei hat die Jugendklubs geschlossen.

00:16:28: Das war der größte Fehler wie so viele andere Fehler.

00:16:31: das möchte ich hier als Nutzen noch mal zu sagen denn wenn man Jugend Klubs hätte um die Jugendlichen zu betreuen dann landen sie nicht auf der Straße und dann kann man mit ihnen auch Hausaufgaben machen.

00:16:41: das habe ich sozusagen damals gemacht und bin dann nach Mitte Und habe dort im Souffin Club gearbeitet und dann habe ich jemand kennengelernt in Babylon im Kinobabilan Kulturwissenschaften, was ich studieren wollte und sortierte Filme.

00:16:58: Und das war der Moment wo ich darüber nachgedacht habe.

00:17:00: will ich das wirklich?

00:17:05: Also nochmal ganz kurz, also ich unterstütze dich total mit diesen Jugendklubs weil... Ich hatte neulich das Gespräch!

00:17:11: Ich hab ja drei Kinder und zwei davon sind ja schon ziemlich erwachsen.

00:17:16: Wir sind da in den zwanzig und siebzehn und wir hatten eine lange Diskussion darüber dass tatsächlich die Jugend von heute keine Orte hat.

00:17:24: Sie haben keine Orte, wo sie sich eigentlich einfach normal sehen können.

00:17:30: Vielleicht auch gar nicht so großartig und was Unternehmen aber einfach da sein.

00:17:35: Deswegen gehen sie in die Parks, deswegen gehen sie ins Spätis.

00:17:38: Das ist ja späte Kultur jetzt mittlerweile in Berlin.

00:17:42: Deswegen rutschen sie da auch in bestimmte unerwünschte Richtungen vielleicht ab weil es einfach.

00:17:49: also wir brauchen einfach Orte und von daher unterstütze ich das total.

00:17:54: jetzt gerade bei Getränken heißt.

00:17:57: Aber hast du nicht tatjikische Literatur im Endeffekt?

00:18:01: Das ist jetzt der nächste Schritt.

00:18:03: Tatsächlich war dann klar, Kulturwissenschaften doch nicht.

00:18:06: und dann wurde ein neuer Studiengang erfunden.

00:18:12: In den letzten Jahren war das eine diplomatische Studiengang.

00:18:16: Und wenn man unter die ersten sieben kam, durfte man sofort nach dem ersten Studienjahr sich eine Diplomarbeit aussuchen, selbst suchen, selbst das Feld festlegen und hatte die Chance direkt an die Lomonaus aufzukommen.

00:18:30: Und da war sozusagen dann doch wieder mein Ziel ganz nah.

00:18:35: und dann sagte ich mir unter den ersten sieben komme ich, ich hatte Arabisch tatsächlich schon in der Humboldt Uni während meiner Arbeitszeit im Jugendclub dann in Mitte angefangen.

00:18:45: und dann habe ich mir gedacht was ist der Ort, der am weitesten weg ist?

00:18:50: Im sozialistischen Wirtschaftsbereich!

00:18:53: Das war Tajikistan.

00:18:56: dachte ich mir das doch spannend und habe auch angefangen, tragikisch zu lernen mit kirillischen Buchstaben noch.

00:19:03: Heutzutage wird es tatsächlich wieder mit arabischen Buchstäben geschrieben und habe an der Universität, an der Humboldt-Universität tatsächlich tragikig gelernt, hab dann mir überlegt dass sich über die tragikische Literatur meine Diplomarbeit schreiben will und habe das auch getan.

00:19:23: Ich bin nach einem Jahr nach Moskau gegangen.

00:19:26: Ich habe dort Vorlesungen gehört, einerseits über mittlerasatische Literaturen und das erste was mir gesagt wurde man muss nach Istanbul gehen um die gesamte Literatur zu verstehen.

00:19:40: Was natürlich seltsam ist weil zu der Zeit durfte ich noch nicht nach Istanbul fahren und dann saß ich auch in vielen Vorträgen über die Stalinzeit an der journalistischen Fakultät Ja, und dann kam irgendwann mein griechischer Freund und sagt die Mauer wäre offen.

00:20:06: Ich sag wie du musst jetzt mal russisch lernen, mal richtig ordentlich russig lernen weil das hast Du missverstanden!

00:20:14: Das geht ja gar nicht weil dann würde man in der DDR ja wohnen also in Ostberlin und in Westberlin würde man arbeiten weil man da das Westgeld bekommt.

00:20:23: Das kann ja gar nicht sein.

00:20:25: Und dann kam ich abends nach Hause tatsächlich und nachhause hieß ins Wohnheim, traf da meine anderen sechs Studenten und die meinten Yvonne Ich glaube es ist Zeit für deinen Kognac, deinen grusinischen Kognack.

00:20:48: Wir müssen uns zusammensetzen.

00:20:50: Warum Cognac?

00:20:52: Man hat damals ja irgendwie was sammeln müssen, was Wert hat und das war entweder vodka oder Cognack.

00:20:58: Natürlich fünf Sterne Cognak Und das war schon ein Ereignis dann so eine Flasche zu opfern die man eigentlich dafür brauchte um etwas anderes zu besorgen und einzutauschen.

00:21:08: Dann stellte sich heraus Ja es ist so.

00:21:12: tatsächlich ist die Mauer offen und wir haben überlegt da müssen wir doch gleich mal anrufen.

00:21:19: Natürlich konnte man nicht einfach aus dem Wohnheim anrufen.

00:21:22: Wir sind dann erst mal in die Post gegangen und haben drei Tage später einen Telefonat bekommen, und drei Tage later habe ich dann angerufen... Ich glaubt

00:21:31: einem ja niemanden.

00:21:32: Es war ein Anrufbeantworter!

00:21:34: Und bis dahin gab es aber noch gar keine Anrufe.

00:21:37: Beantwortung bei uns.

00:21:38: Also ich dachte wirklich, ich bin jetzt hier weit weit weggestan und tatsächlich in Moskau.

00:21:45: Da ist nur eine Anruft beantwortet und alle sind weg.

00:21:48: So war es dann nicht, aber tatsächlich.

00:21:50: Es stimmte und aus heutiger Sicht war's wahrscheinlich so dass wir auch erst ein Tag später das erfahren haben Denn die Berichterstattung war natürlich ja noch nichts im Kron.

00:22:01: Also habe ich einen Tag nach dem neunten November dann praktisch das erfahren Und ja

00:22:12: Dann bist du sofort zurückgeflogen.

00:22:14: Nein, ich bin nicht sofort zurückgeflogen.

00:22:16: Wir hatten ja Freunde und wir haben natürlich dann uns das alles angeschaut.

00:22:19: tatsächlich ein Monat später bin ich zurück geflogen habe aber nur für einen kurzen Aufenthalt eigentlich hier in Berlin ins Krankenhaus zu gehen und wieder zurück.

00:22:32: Und wir waren kurz da und haben die vielen Schlangen bei Aldi gesehen an der Mauer und haben uns mit Freunden getroffen zu erfahren, was hier eigentlich los war.

00:22:43: Was wir erfahren haben während wir also im Seminar saßen und über den Stalinismus gesprochen haben ich mit einem Amerikaner in einem Seminar russische Literatur besprochen habe und zwar ich weiß es wirklich noch Maxim Gorky die Mutter eben und der so begeistert war tolle Literatur und die tollen Frauen.

00:23:11: Habe ich mich nur aufgeregt, habe gesagt ja!

00:23:12: Die Frauen, die immer arbeiten und das wurde hier politisiert und ich hab noch zwei Monate vorher unterschreiben müssen dass sich mit keinem Studenten aus dem nicht sozialistischen Wirtschaftsbereich überhaupt reden darf war plötzlich von heute auf morgen die Welt verändert, auf den Kopf gedreht sehr überraschend.

00:23:34: Deswegen sage ich mal an Wunder muss man glauben.

00:23:37: und dann kommen sie auch, denn das kam für viele vielleicht vorbereitet und wenn man nach rechts und links geschaut hat dann waren da einige Punkte zu sehen.

00:23:47: aber dass es zu einer friedlichen Öffnung so plötzlich in Berlin kam ist für mich heute noch ein Wunder ein großes Wunder.

00:23:56: Und natürlich für mich, mitten im Studium zum Glück noch hieß das was passiert jetzt.

00:24:02: Das erste was wir erfuhren ist dass unser Studiengang nicht vom Staatsrat der DDR nämlich worden war sondern begann aber noch nicht offiziell war.

00:24:11: Das heißt also wir befanden uns mitten in einem Studium was es offizell gar nicht gab und wir mussten uns überleben.

00:24:19: was wir jetzt tun und das Erste was ich getan habe um mein Geld zu verdienen, waren mit Produkten zu handeln.

00:24:30: Ich überlege ob ich das jetzt sage?

00:24:31: Mit welchen Produkten?

00:24:33: Ja also mit T-Shirts und mit Kondomen.

00:24:41: Voll gut!

00:24:42: Wie geil ist das

00:24:43: denn?!

00:24:44: Voll

00:24:44: gut weil die plötzlich die Welt in Moskau kam da gar nicht dran.

00:24:52: wir mussten auch schon mit einem Eztest nach Moskow einreisen

00:24:56: Echt?

00:24:58: Ja, also... In den achtzig Jahren?

00:24:59: Ja.

00:25:00: Genau!

00:25:00: Also das war in den neunzehundert...

00:25:05: Ehm... Neunundachtzig.

00:25:06: Und ohne Ritzes kam man nicht rein und deswegen war tatsächlich Not da.

00:25:10: es gab überhaupt keine Kondome zu kaufen und hier habe ich dann aus der DDR noch mitgebracht und hab sie dann für Rubel verkauft oder auch anderes Geld.

00:25:20: Na großen

00:25:21: Marsche?!

00:25:23: Ja.

00:25:23: Ah, ja genau Und das waren sozusagen der Beginn meiner Handelstätigkeit.

00:25:31: Später kamen noch andere Sachen hinzu und da war es dann, dass ich einerseits, also Tantricks Literatur studierte und tatsächlich meine Diplomarbeit darüber geschrieben habe, denn man bot uns an, dass wir entweder Dormitör oder Lehrer werden können und dann wurde das Studium anerkannt und tatsächlich wollte ich auch nicht nochmal neu anfangen Und ich war selbst drei Monate in Dushanbe und habe viele, viele Menschen kennengelernt.

00:26:01: Und erfahren dass auch viele Dichter- und Denker- und Künstler noch bis in die achtiere Jahre auch Selbstmord begangen haben oder sogar auf der Straße erschossen wurden.

00:26:14: also das war für mich schon sehr überraschend das zu hören und auch die Schicksale zu erfahren, die dahinter stecken.

00:26:22: Also eine sehr, sehr spannende Zeit und was ich dort alles über die Literatur, die russische Literatur ,die gegenwärtsliteratur als auch eben natürlich über Tajikistan erfuhren war sehr spannend.

00:26:34: und dass bisschen arabisch was ich vorher gelernt hatte natürlich auch weil auch in der persischen Sprache arabische Worte zu finden waren, was nicht ganz einfach war, weil die ja mit kurillischen Buchstachen geschrieben wurden noch.

00:26:48: Also auch alles super, super spannend.

00:26:50: Aber klar war wenn wir aus Moskau zurückkommen was ich dann nach einem Jahr tat habe ich mich sofort in die spannende Ausstrasse und Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben und habe das eine Studium beendet und parallel gleich Wirtschaft angefangen im Nebenfach Und auch nach vielen oder einigen Wochen schon verstanden, also Steuern werde ich nicht selber bearbeiten.

00:27:18: Ich suche mir einen Steuerberater und so fing es an dass ich parallel das eine beendet habe, ein weiteres Studio angefangen hab und dann aber auch schon angefangen hat zu arbeiten.

00:27:31: Dann hättest du Lehrerin werden können?

00:27:33: Hast Wirtschaft gemacht und dann hast Du gesagt, das verbinde ich jetzt und mach ne Schule auf!

00:27:38: Nein, das ist etwas verkürzt.

00:27:42: Ich habe gerade so gedacht, dass die Arbeit mit den Jugendlichen schon zur Weitergabe von Wissen auf irgendeine Art und Weise.

00:28:01: Dann musst du halt Lärwerfin werden.

00:28:04: wenn du das jetzt fertig machst?

00:28:06: Da hat dir das Schicksal

00:28:07: vielleicht so schon

00:28:08: mal ein bisschen was zugeworfen Richtung deiner Zukunft.

00:28:14: Ich sage mal sehr gerne, viele Lehrer sind tatsächlich auch von Geburtlehrer und ich habe seit meinem zwölften Lebensjahr schon unterrichtet.

00:28:23: Ich hab auch viel Nachhilfe gegeben zum Beispiel russisch und habe immer gern geholfen.

00:28:34: Ich denke, das eine oder andere ist man vielleicht auch tatsächlich von Geburt an.

00:28:39: Und es lag deshalb nahe, dass mir das nicht schwer fiel und ich habe tatsächlich schon nebenher Deutsch unterrichtet.

00:28:47: Mein Traum war, Lehrer zu werden – vielleicht auch weil ich gerade Out of Africa gesehen hatte den Film Jensatz von Afrika Und haben mir gedacht, wenn ich Deutschlehrerin bin kann ich die Welt bereisen und kann vielleicht in der Welt arbeiten als Deutschlehre.

00:29:04: Das ist immer ein guter Beruf und habe das dann tatsächlich beendet und schon angefangen nebenher Deutsch-als-Fremdsprache zu unterrichten.

00:29:14: Dann kam aber das Angebot eines Freundes, der mich fand.

00:29:19: er durfte Arabisch studieren war im Leipzig und sagte, ich habe hier ein Angebot.

00:29:26: Wir dürfen die sowjetischen Offiziere, die zurückgehen müssen in BWL, also Betriebswirtschaftslehre- und Faustwirtschaftslehrer unterrichten.

00:29:37: Und man findet keine Lehrer, die sowohl Russisch sprechen als auch die jetzige Betrieberschaftsleher das irgendwie überhaupt unterrichten können.

00:29:49: Und ob ich nicht noch Russisch sprechen würde?

00:29:51: Und so war es dann, dass ich die ganzen Unterlagen oder den Text, den ich gerade gelernt hatte an der Universität ins Russische übersetzt habe und mit meinen Kollegen geteilt hab.

00:30:05: Wir sind über zwei Jahre lang durch ... Kasernen um berlin herum und haben immer in acht wochenlängen bbl.

00:30:14: Und also ich habe in erster linien auch marketing und überhaupt das wie die wirtschaft funktioniert im kapitalismus unterrichtet und mein guter freund hat eben dann fauware unterrichtelt und der dritte hat noch IT kenntnisse unterrichtete und wir haben sehr gutes geld verdient haben sehr viele Erlebnisse teilen können.

00:30:38: Es war sehr spannend und das war natürlich schon dann die Grundlage dafür, dass ich dann später auch meinen ersten Ort den einen Theater öffnen konnte und habe ein Theaterstück mit einer Freundin geschrieben russischer Hochzeit Und es lief so erfolgreich in den hackischen Höfen und immer Blomhof Theater?

00:31:01: Ich gesagt habe, Mensch das ist ja spannend.

00:31:03: und dann wurde ich gefragt von dem damaligen Betriebsdirektor der Volksbühne ob ich nicht den Grün Salon übernehmen will.

00:31:11: Und so war ich dann plötzlich im Leben und hab den Grun Salon aufgebaut, den ich über zwanzig Jahre hatte und Salon-Ideen kann man noch Wahrscheinlich im ARBB, die Idee im Ziel der alten Berliner Salons praktisch den Grünen Salon zu eröffnen.

00:31:32: Und dann kamen die Talkshow von sixundneunzig bis zwei tausend drei und ja.

00:31:38: und dann fragte mich Reich Ranicki damals noch Gast in der Talkshow bei Erich Böhme was ist denn

00:31:47: das?

00:31:48: Ich sagte Das ist Sophia meine Tochter und da haben wir wieder Kreis, meine Tochter.

00:31:56: tatsächlich war der Grund zu überlegen in welche Schule sie gehen sollte.

00:32:01: Sollte ich Sie soweit fahren?

00:32:03: Welche Sprache solltet ihr lernen?

00:32:05: und ja Sophia ist heute siebenundzwanzig Jahre alt und ist verheiratet und ich durfte sie fragen ob sie bei uns Schulpsychologen wird.

00:32:20: Und sie ist heute im Bereich Schulpsyschologie und Mentoring von Leitungsmitgliedern verantwortlich, hat die Psychologie wie gesagt studiert und systemisches Denken.

00:32:34: So schließt sich der Kreis!

00:32:35: Wow!

00:32:36: Was für eine Reise mein Gott ja!

00:32:39: Also freut mich total natürlich dass meine Mutter Sprache, die es so weit gebracht

00:32:45: hat.

00:32:48: Zum anderen wollte ich, also wahrscheinlich ist es ein Interner wird keiner verstehen außer uns beiden.

00:32:53: Du warst ja richtig Majorca ne?

00:32:55: Also Major ist also der jede oder die Person, die Zugang hatte zu West Ware und ihr das verticken konnte in der Sowjetunion Und das waren

00:33:05: meistens die Männer als

00:33:06: es waren keine

00:33:07: Frauen.

00:33:09: Richtig Genau genau Es ist unglaublich.

00:33:11: Das kannte ich nicht, das wusste ich nur gar nicht von dir.

00:33:14: Okay und dann Durch diese Umfrage im Bijou Park, habt ihr euch ermutigt gefühlt eine Schule einfach zu gründen?

00:33:25: Ja.

00:33:28: Also es lag in der Luft tatsächlich und ich traf dann auch noch andere junge Leute die gesagt haben wir sollten noch ne Schule gründen und da haben wir uns tatsächlich auch zusammengetan.

00:33:45: Dann habe ich gesagt, ich schreibe das pädagogische Konzept.

00:33:47: Dann haben andere das Finanzkonzept geschrieben und so ist es auch kein Zufall dass es heute hier am Standort Berlin Mitte die Formschule, die Metropolitan School und die Kosmopolitan School gibt denn sie basieren alle auf dem Pädagogischen Konzept von mir.

00:34:08: Wir haben uns aber in einer frühen Phase getrennt voneinander Und damit ist das pädagogisch Konzept, was ich geschrieben und weiterentwickelt habe tatsächlich nur so in der Cosmopolitan-School angekommen.

00:34:23: Es war auch wichtig dass sofort der Kindergarten gegründet wurde also die Vorschule.

00:34:30: Das ging damals auch nur mit einem Verein und den habe ich dann tatsächlich im Jahr zwei Tausend drei gegrünnet und zwei tausend vier sind dann die ersten Kinder wie gesagt in achtzehn Kinder in unsere Vorschulen gegangen.

00:34:42: Auch da war schon klar eine Sprache, eine Person.

00:34:46: Und mich erzählte vorhin warum ich das auch so machen wollte weil ich gesagt habe die Kinder lernen ja am Anfang für die Personen also für die Eltern aber natürlich auch für die Lehrer und Lehrerin und die muss man so auswählen dass sie ein Herz haben und dass sie auch so agieren dass die Kinder das Lernen wollen zum Beispiel auch Musiktheorie, Safejo auf Russisch hatte und viele Jahre später erst verstand was auf Deutsch Majore und Minor heißt.

00:35:25: Das habe ich gar nicht übersetzen können war mir klar man muss eine Sprache nicht durch das Übersetzen lernen was leider immer noch heutzutage in der Schule so ist sondern man muss sie einfach sprechen wollen.

00:35:38: Und deswegen braucht mal eine schöne Umgebung, nette Menschen und ich habe mich leider dann für Englisch entschieden weil schon klar war englisch wirds und ist die Weltsprache.

00:35:49: und da ich aber so schöne Sprachen wie arabisch konnte oder russisch immer noch kann ganz gut dachte ich mir und tragikisch ein bisschen dachte ich nein Das müssen wir anders lösen und wir machen das in einer Schule zusammen.

00:36:05: Und daher ist es bei uns so, dass wir im Kindergarten in der Vorschule schon anfangen, dass Wir gemischte Teams haben, deutsche und englische Teams und die vermitteln den Kindern die Sprache.

00:36:17: Und das geht dann in der Grundschule weiter und dann im Gymnasium.

00:36:24: Wunderbar fördern und gerade auch Schüler, die Schwierigkeiten hätten eine Sprache zu lernen.

00:36:29: Die vielleicht eine Leserechtsschweche haben.

00:36:31: Die können so tatsächlich eine zweite Sprache lernen.

00:36:35: Und auch da habe ich mir das angeschaut wie es in vielen Ländern der Welt ist nicht in Deutschland.

00:36:42: Viele Länder sprechen viele Sprachen und auch in der Sowjetunion war es ja üblich, dass man die eigene Sprache gelernt hat.

00:36:50: Die Muttersprache und in der Schule beispielsweise Russisch hatte und somit war das die Verkehrssprache.

00:36:56: Und das geht natürlich ganz einfach wenn man das entsprechend organisiert.

00:37:00: und noch unsere Schüler kommen mit fünfzig Prozent aus der ganzen Welt.

00:37:04: Fünfzig Prozent etwa deutsche Kinder.

00:37:07: Fünftig Prozent nicht deutscher Herkunft Und das funktioniert ganz toll.

00:37:12: Unsere Jugendsprache ist tatsächlich

00:37:14: Englisch,

00:37:15: weil die Kinder englisch alle miteinander teilen und Deutsch oder eine andere Sprache sprechen sie noch zu Hause Und somit ist mein Wunsch, in die Welt zu gehen mit Deutsch hat nicht geklappt.

00:37:28: Aber ich habe die Welt nach Berlin-Mitte in den Osten geholt und kann sagen das ist wunderschön!

00:37:36: Wir haben schon viele viele Abgänger wir haben auch Alumni treffen und es gibt nichts Schöneres als wenn die Schüler sagen Wir wissen, dass wir den ganzen Tag nicht nur lernen müssen und dürfen.

00:37:48: Sondern wenn das wird zwischendurch rausgehen und vielleicht Sport machen oder Musik oder Tanzen – nur so kann man wirklich lernen!

00:37:55: Und das vermittelt unsere Schule.

00:37:56: Ganz

00:37:59: toll.

00:38:00: Hast du just hier auf Anhieb eine Frage?

00:38:03: Du kennst mich ja.

00:38:05: Ja, ne mach ich auch.

00:38:09: Ja, also ich kenne eure Schule ein bisschen natürlich auch aus meinem persönlichen Umfeld weil ganz viele Russen total begeistert sind von der Kismapolitan School und alle wollen dahin.

00:38:18: Ich muss

00:38:18: sagen wir konnten uns das nicht leisten für unsere Kinder.

00:38:24: Weil das ist auch... Also ich verstehe absolutes Konzept ne?

00:38:28: Das geht ja nach dem sozusagen Einkommen der Eltern wird es ausgerechnet Und damals hatte ich noch meine Agentur in Moskau.

00:38:38: Ich habe gut verdient, mein Mann hat gut verdiente und wir haben dann überlegt das erste Kind, also Merabella die irgendwann mal im französischen Gymnasium aufgeschlossen hat aber sie sollte tatsächlich zur Kosmapolten-Sko gehen und wir hatten ausgerechnet und dann kam irgendwann mal das dritte Kind Wir können das einfach nicht leisten.

00:38:59: Und dann hatte ich auch noch mein... Also selbstständige, hast du das Geld heute?

00:39:04: Hast es aber morgen nicht mehr!

00:39:06: Genau, also je nachdem, dafür aber natürlich nimmt die Kinder auf, die aus den Familien, die sich das eben vielleicht auch gar nicht leisten könnten.

00:39:18: Es ist schon ein gerechtes Prinzip, das will ich überhaupt nicht irgendwie abstreiten hier.

00:39:23: Du hättest das bei mir melden sollen, wenn wir uns nun damals gekampft hätten.

00:39:27: Ja hat... Wir sprechen tatsächlich mit vielen Eltern und gucken tatsächlich auf das Einkommen.

00:39:34: Und unsere Eltern bezahlen nach dem Einkommen, wenn aber das Einkombann irgendwann weg ist oder nicht mehr so regelmäßig kommt dann dürfen unsere Eltern auch weniger zahlen.

00:39:46: eine Mutter ist zum Beispiel erkrankt worden der Mann hat sich scheiden lassen und das Kind war bei uns noch an der Schule und sie konnte dann erst mal gar nichts mehr zahlen.

00:39:57: Natürlich ist das Kind bei uns in der Schule geblieben und irgendwann schrieb sie, liebe Yvonne oder ich glaube sogar wir haben es gar nicht genutzt die Bevorwände.

00:40:05: Ich bin jetzt wieder da, ich bin wieder gesund, ich kann jetzt wieder zahlen.

00:40:09: bitte das ist mein Einkommen.

00:40:11: machen Sie mir bitte einen Preis und das Kind hat sich bei uns amitur gemacht von der Warte her wir müssen ja leider im Gebühren nehmen, weil der Staat uns ja nur ungefähr die Hälfte aller Kosten bezuschusst.

00:40:29: Und wir versuchen jedoch das so preislich zu gestalten dass jede Familie, die zu uns kommen will und sich bei uns bewirbt einen Platz bekommt.

00:40:38: Das Problem ist eher der Platz.

00:40:40: Das heißt also aus dem Kindergarten kommt man bei uns in die Schule und eigentlich hat man dann als Quereinsteiger wemig Chancen wenn man nicht bei uns schon am Kindergaten war.

00:40:50: nur wenn Plätze frei werden in den oberen Klassen und auch dort ist es dann nicht mehr so einfach einzusteigen, weil man ja Deutsch-und Englisch auf muttersprachlichen Niveau bei uns unterrichtet.

00:41:01: Und das ist natürlich dann nicht für jeden so einfach als Quereinsteiger dazu zu

00:41:06: kommen.".

00:41:06: Ja, und ihr macht ja auch... Und darauf wollte ich eigentlich hinaus.

00:41:10: Also gar nicht so auf diese ekonomische Seite.

00:41:14: aber es ist auch gut dass wir darüber gesprochen haben weil das ist natürlich auch was du vorhin gesagt hast.

00:41:19: also betrachtet alles mit Herz oder nimmte und das ist halt auch individuell löst bei dann offensichtlich.

00:41:25: Aber was sich eigentlich faszinierend finde an eurer Schule sind die Konzepte mit denen er arbeitet und ihr seid so innovativ in einigen sachen.

00:41:36: also könnte jetzt vieles schon auch von mir aus obwohl ich gar nicht.

00:41:45: Oder mich diese die persönliche verbindung habe.

00:41:47: trotzdem weiß ich dass ja ganz ganz vielen robotik investiert und die Kinder da fördert, naturwissenschaftlich.

00:41:56: Also die Tochter von meiner Nachbarin hat da auch in Physik bei euch super abgeschnitten ist jetzt ein einer der besten Unis in den Niederlanden.

00:42:06: Und also das ist unglaublich was ihr da jetzt auch innovatives schafft.

00:42:10: Auch in der Corona hatte er eine der ersten oder die schnellsten eigentlich mit nach Homeschooling mit den entsprechenden Geräten ausgestattet A bis Z, Musik und Tanz hast du selber schon angesprochen.

00:42:24: Also was ja da alles an innovativen oder TED Talk für Kinder?

00:42:31: Das ist einfach alles einmalig!

00:42:35: Man braucht Ressourcen dafür, man braucht menschliche Ressoursen und natürlich aber auch monetäre Ressursen dafür.

00:42:44: Aber man braucht auch vor allem eine klare Vorstellung, wo soll es eigentlich hingehen.

00:42:49: Und ich glaube... Ich beschleße dann auch meinen Monatruck damit.

00:42:56: Aber ich glaube, was eine der größten Probleme an den Schulen ist momentan, dass da etwas unterrichtet wird – das A schon veraltet ist – wo einfach kein Plan existiert?

00:43:08: Was soll denn die Kinder am Ende können und wissen und fähig sein?

00:43:13: Es ist einfach jeder unterrichtete irgendwie vor sich hin!

00:43:17: Und im Endeffekt sind die Kinder dann auch am Ende verloren, weil sie wissen nicht was sie wissen und Sie wissen auch nicht wohin die Reise geht.

00:43:27: Also ich meine eure Schüler sind sicherlich auch nicht davon verschont, weil die Welt ändert sich einfach viel zu schnell ja?

00:43:34: Und trotzdem seid ihr da habe ich das Gefühl oder das was ich beobachte seit er viel viel vorne also auch mit KI-Themen was er da alles ausprobiert und einfach umsetzt.

00:43:45: Ja

00:43:45: Ich kann Ihnen gleich erzählen was wir jetzt neues noch gemacht haben und warum.

00:43:50: Aber erst mal tatsächlich eins zurück, was ich bei der Schulgründung nicht wusste.

00:43:56: War das in Berlin – zumindest in Berlin alle Schulen in freier Trägerschaft, man nennt sie auch Privatschulen – eher Schüleraufnahmen die nicht erzogen waren oder die an anderen staatlichen Schulen es nicht geschafft haben und die dann noch Abitur bekommen sollten?

00:44:15: Das hat mir auch keiner gesagt, dass also die meisten Schüler sozusagen in diese Privatschulen gingen.

00:44:24: Denn ich dachte es wäre anders herum, denn in den normalen Schulen fallen immer die Schüler durch, auch in unserem staatlichen System in der DDR, sie eigentlich normal waren ja?

00:44:34: Die einfach nur lernen wollten und das Spannen fanden und die einfach ruhig waren, die lauten kommen überall durch aber die leisen Die nicht.

00:44:43: Und deshalb wollte ich eine Schule gründen für die normalen Schüler, die leisen Schülern, die auch eine Chance haben sollten für ihr Leben und damals war mir schon klar dass es nicht nur um das Wissen geht und nicht nur Umweltingqualität sondern es geht auf bestimmte Eigenschaften, die vermittelt werden.

00:45:02: Das habe ich sozusagen erstmal in den Topf getan und gelernt von der Sowjetunion, von der DDR dass Sport und Musik und Tanz natürlich Eigenschaften entwickeln, die man nicht einfach in der Schule lernen kann.

00:45:18: Denn Disziplin, Selbstdisziplin – Teamgeist!

00:45:22: Ausdauer bis an die Grenzen zu gehen.

00:45:25: Das kann man in keinem Unterricht in der Schule lernen, sondern das muss man erfahren und das wollte ich natürlich unseren Schülern ermöglichen und zwar so dass nicht die Eltern dann den Taxifahrer spielen, sondern dass die Eltern einfach arbeiten können, dass auch Mütter arbeiten können bis um achtzehn Uhr und die Schüler an der Schule eben diese Möglichkeiten haben Das zu erfahren.

00:45:50: und deswegen ist bei uns, wir sind wahrscheinlich die einzige Schule in Deutschland einen dritten Preis.

00:45:57: aller Tanzschulen bereits in diesem Jahr bekommen hat.

00:46:02: Und da stand auch drin die einzige Schule, die mit Tanzschulern konkurrieren kann und einen dritten Preis erhält weil das Thema Tanz nicht nur für Mädchen ein ganz großes Thema ist und wir sehen das immer wieder dass die Schüler, die eben unsere Clubs besuchen stark werden.

00:46:25: In ihrer Eigenschaft nicht jeder muss Tänzerin sein, aber man ist vielleicht Tänzerin oder Musikerin oder in einem anderen Sportartgut oder auch bei Wechsel Robotics aktiv

00:46:36: unterwegs.".

00:46:38: Oder beim Kochen oder in der Holzwerkstatt, das heißt überall dort gibt es Möglichkeiten dass sich Schüler und Schülerin entwickeln können.

00:46:46: Und eben so ein Ehrgeiz entwickeln, der zu einem selbst passt.

00:46:50: Der ganz individuell ist den man selbst sich auswählt Dann später im Leben auch benutzen kann, also wer tanzt und eine Choreografie selbst erstellen kann bei uns ungefähr in der achten neunten Klasse.

00:47:04: Der kann später eine Firma leiten ja in der Lage oder die Manager zu sein weil sie bereits das schon im Kleinen geübt haben.

00:47:13: und du erwähntest zx Konferenz, da gibt es Schüler die bereits in der dritten Klasse auf der Bühne stehen oder einer vierten Klasse und darüber sprechen wie es ist.

00:47:27: Ausländer zu sein oder wie es ist, sehr schüchtern zu sein und wie man damit umgehen kann.

00:47:34: Oder einmal sich darüber zu beklagen dass bei vielen Klardungsstücken die Logos viel größer sind als sie sein müssten und dann auch noch teurer sind Diese Kleidung auch noch kaufen, also dieses kritische Denken wird eben in der Grundschule schon gelebt und die Schüler haben aber zusätzlich immer noch die Möglichkeit selbst für sich etwas auszuwählen was sie machen wollen.

00:47:58: Und diese Eigenschaften ich habe sie mal die sechzehn Skills in practice genannt Das heißt, das sind Eigenschaften die man über die ganze Schulzeit hinweg entwickeln kann.

00:48:10: Ein bisschen mehr und ein bisschen weniger wozu natürlich die klassischen vier Kars gehören.

00:48:15: also Man sollte kommunikativ sein kritisches Denken kreatives Denken und miteinander arbeiten Genauso aber auch wie dass man reflektiert sein sollte Dass man natürlich auch wissen hat.

00:48:29: Aber auch grit und Ausdauer tatsächlich dazu führen, an etwas dran zu bleiben und das dann im Leben später zu übertragen.

00:48:39: Denn das Wissen ist tatsächlich das – das wusste ich vor zwanzig Jahren noch nicht -, dass die KI kommt.

00:48:44: Das Wissen is' das was überall steht.

00:48:45: heute steht es tatsächlich überall!

00:48:49: Es sind die Eigenschaften und es ist die Art und Weise durchs Leben zu gehen.

00:48:53: Und das kann man nicht dozieren, das kann nur erfahren.

00:48:57: Das war die Idee unserer Schule und dazu gehörte vor acht Jahren auch noch als wir schon merken dass Social Media losging, dass die Kinder viele Handys in der Hand hatten.

00:49:09: und dann haben wir gemerkt ein Lehrer und ich...es gibt Unterschiede!

00:49:15: Es gibt die, die am Wochenende und in den Ferien in den Wald gehen oder mit ihren Eltern in die Berge gehen.

00:49:23: Und es gibt sie, die die Wochenenden meistens im Medienmarkt oder im Einkaufszentrum verbringen.

00:49:30: Dann haben wir auch gemerkt dass die Eltern natürlich auch da machtlos sind wenn die Schüler sagen ist das okay uns verschwinden dann mit dem iPad oder mit dem Telefon im Kinderzimmer.

00:49:42: Wir haben gesagt wir wollen die Eltern unterstützen.

00:49:45: Schüler und Schülerin sind mit den Kindern in den Wald gegangen.

00:49:50: Und wenn man vor acht Jahren gefragt hätte, wer sind die glücklichsten Schüler unserer Schule?

00:49:56: Dann hätte man die sechste Klasse gefunden, die einmal pro Woche in dem Wald ging.

00:50:00: Damit haben wir angefangen und so glücklich waren, dass sie zu Weihnachten sich alle feste Schulwerk geholt haben ein Schnitzmesser Sie hatten rote Wangen als sie dann zurück aus dem Wald kamen dass dort noch mal die Konstellation ganz anders waren.

00:50:17: Das heißt, Kinder, die miteinander im Klassenraum oder auf dem Schulhof gar nicht so viel miteinander zu tun haben, haben sich nochmal neu kennengelernt weil der Wald verändert auch die Kinder und seitdem unterrichten wir regelmäßig mit fast allen Klassen im Wald Und das war der Punkt weshalb ich einen größeren Ort brauchte.

00:50:38: Wir haben also einerseits ein kleines Stückchen Wald im Norden von Berlin Und jetzt haben wir tatsächlich noch ein großes Stückchen im Wald und am See.

00:50:51: Dazu gehörte eben die berühmte und besagte Möggelseeperle, und dort haben wir nicht nur eine große Wiese sondern auch den Zugang zum Wald und unsere Kinder... Schon in der Vorschule fahren regelmäßig dorthin und gehen von dort aus in den Wald.

00:51:08: Oder wir unterrichten zum Beispiel auch im Wald Deutsch, suchen Werben unter einem Busch und sortieren sie dann neu und gehen weiter.

00:51:17: Und nach einer Stunde kommt ja die Lehrerinnen zurück und wir setzen uns auf die Wiese und schreiben oder gehen gleich mit Büchern ins Wald und lesen dort und Gedichtsrezitationen müssen direkt am Wasser in den Wald gerufen werden oder direkt auf dem See.

00:51:42: Und dann macht eine Gedichtrezitation natürlich besonders viel Spaß!

00:51:46: Und ist was ganz Besonderes.

00:51:48: Das gehört dazu und das war noch FKI, jetzt sehen wir dass wir recht hatten und viele Eltern kommen gerade auch deshalb zu uns weil wir eben mit den Kindern im Wald unterrichten, weil wir in den Wald gehen, weil sie aber auch Segeln, Kanu fahren und Surfen unterrichten.

00:52:09: und das aber nicht genug.

00:52:11: Wir haben noch etwas Neues.

00:52:14: Wie kann man Kindern bereits in der Grundschule, als ob später im Mittelschool Physik beibringen und sie dazu bringen überhaupt.

00:52:25: Physik zu wollen oder zu verstehen was Physik ist?

00:52:29: indem man sie zum Beispiel Autos oder Roller bauen lässt nach einem System das in den Niederlanden erfunden wurde Und die Kinder können ihm praktisch kleine Geräte bauen indem man zwei Flugsimulatoren hat und einen Juniorflugschein macht.

00:52:52: Und dann die Kinder nebenher erfahren, wie das Fliegen funktioniert und wieso ein Flugzeug sich sowieso in der Luft bewegen kann weil sie dann unbedingt natürlich in den Flugsimmulator steigen wollen und

00:53:08: das sehen wollen.

00:53:09: Du fliegen, genau!

00:53:10: Sehr cool!

00:53:11: Ich muss wegen der Zeit noch mal eingrätschen und gerne ins Unternehmerische nochmal zurückgehen auch wenn deine Schule super spannend ist und wirklich spannend ist was ihr macht.

00:53:19: nichtsdestotrotz würde mich interessieren.

00:53:22: Das gesagt es war nicht schwer Eltern zu finden die sich darauf einlassen auf eine komplett neue Schule.

00:53:29: ich meine man gibt dir das wichtigste was man hat und sagt und vertraut dann da drauf dass dass da was Gutes raus wird.

00:53:37: Was war denn dann richtig?

00:53:38: Also du sagst es, ihr brauchtet einen Raum, ihr brauchte dann bzw.

00:53:42: was war schwierig?

00:53:44: Wo kam die Finanzierung her?

00:53:45: War habt ihr mit Banken finanziert?

00:53:47: Wo war's am Anfang schwierig?

00:53:48: Wurde gesagt das jetzt habe ich vielleicht Zweifel gehabt.

00:53:53: oder lief alles smooth?

00:53:55: also Natürlich nicht.

00:53:57: und vor allen Dingen, ich erwähnte es schon am Anfang.

00:53:59: Es muss ja alles zusammenkommen zu einem Tag Und genau Deutschland ist Deutschland.

00:54:04: das heißt also es ist vollkommen verrückt die ganze Gesetzeslage zu erst mal zu erfahren Zu erkunden und Jahre später habe Ich auch erst erfahren Das ist darum ging Die deutsche Schule zu kopieren.

00:54:22: Und auch heute noch heißt es, man muss eben das alles erreichen.

00:54:26: Oh gut zu sein wie eine deutsche Schule!

00:54:29: Denn das Ziel bestand ja eben gerade daran diese nicht zu kopieren und das ist auch nicht ganz einfach mit den Gesetzen.

00:54:38: also es fängt wie gesagt bei dem Konzept an was überhaupt erst mal einzureichen ist und was genehmigt werden muss.

00:54:45: denn man darf gar nicht so einfach eine Schule gründen.

00:54:48: Man muss sich auch unterscheiden Und man muss Gesetze einhalten, die man gar nicht kannte.

00:54:53: Wie zum Beispiel dass eine Schule in Berlin bis acht Uhr dreißig beginnen muss aber unsere Schule das war klar beginnt um neun.

00:55:02: darüber habe ich dann gar nicht mehr diskutiert und man möge mir verzeihen Aber Ich hab gesagt gut Dann fangen wir immer mit der zweiten Stunde an um Neuen Und um acht ist tatsächlich unsere Nulltestunde.

00:55:16: Ist nicht unser Nulltestunde, sondern im Abitur elfundzwölfte Klasse müssen die Schüler und Schülerin um acht anfangen aber eben nicht um sieben wie an den staatlichen Schulen, die dann in den nullten Stunden gehen müssen aufgrund der Stoffverteilung.

00:55:30: Aber bei uns fingen die Schule deswegen immer mit der zweiten Stunde an.

00:55:34: und zum Thema Geld ja das ist eine ganz spannende Frage.

00:55:41: tatsächlich ich habe sehr, sehr genau gerechnet.

00:55:45: Und zwar ich sage mal auch wirklich wie ein bundesdeutscher Hausfrau.

00:55:51: das heißt also was kommt rein?

00:55:52: Was brauche ich?

00:55:53: Wie viel habe ich?

00:55:54: und es hat auf den Pfennig gestimmt.

00:55:58: Es war aber auch kein Pfennich mehr da und Ich bin selbst am Anfang noch herumgefahren mit meiner Mutter Lehrerin und habe in Schulen zum Beispiel Schulmöbel abgeholt kostenfrei ja und habe so Alles, was ich kostenlos bekommen konnte auch bekommen und habe dann in einem Schulgebäude etwas mieten können.

00:56:25: Und das ging auch nur, indem wir wirklich nach Schulgebäuden gesucht haben.

00:56:29: Es gibt Zeitungsartikel da stehen wir auf der Straße mit anderen Eltern und demonstrieren dafür dass wir dann in ein Schulgebäude reinkommen.

00:56:39: also leicht war es mit Sicherheit nicht.

00:56:42: Es war viel für Arbeit Tag und Nacht von morgens bis abends und der Tagesablauf sieht natürlich so aus Morgens mit den Kindern aufstehen, Frühstück machen.

00:56:53: Sie in Kindergarten und Schule bringen arbeiten und dann um achtzehn Uhr wieder nach Hause gehen essen kochen und dann weiterarbeiten.

00:57:02: Und wann war der Tipping Point?

00:57:04: Wo du sagst okay ab da wurde es leichter.

00:57:07: Na erstmal wurde es tatsächlich auch immer schwerer, weil natürlich alles immer größer wurde und man muss besonders gut rechnen.

00:57:14: Auch mit den Zuschüssen die dann zu erwarten waren.

00:57:17: und im Kindergarten ging es dann einfacher in der Vorschule noch nicht, weil man fünf Jahre lang warten muss bis man die Zuschüsse für die Schule bekommt.

00:57:27: Und man bekommt nur Zuschüssell für das offene Ganztagsbetrieb Das so zusammengebaut, dass wir am Nachmittag auch die Clubs hatten, die wir haben wollten.

00:57:42: Und das hieß, dass man Erzieher einstellt und sucht, die ihm dann zum Beispiel kochen wollen oder Tanzen anbieten oder Sportanbieten.

00:57:52: Daher war es also viele, viele Jahre sehr knapp!

00:57:56: Dann zwischendurch kam es zu dem Ereignis, wie ich meine ersten zwanzig Millionen verlor und warum mir das als Mann nicht passiert wäre.

00:58:04: Da muss sich leider aufs Buch verweisen was noch geschrieben werden muss.

00:58:08: Und dann ging es in kleine kleinen Schritten weiter und tatsächlich habe überall geguckt wo ich Geld her bekam an Ausschreibung.

00:58:19: wir nehmen auch heute immer noch einen Ausschreiben Teil und wenn die Sparkasse du hattest dir erwähnt zum Beispiel irgendwo dann Fördermittel hat.

00:58:28: Dann sind wir auch schon da und bewerben uns, dass wir Musikinstrumente bekommen.

00:58:32: Die haben wir auch bekommen.

00:58:33: Wir haben sogar mal auf einem Golfplatz gespielt.

00:58:36: Da glaube ich aber das man mit uns Mitleid hatte weil es sich so füchterlich angehört hatte, dass man uns dann auch noch Geld gegeben hat für bessere Instrumente versuchen wird, tatsächlich aus jeder Ecke Geld zu bekommen.

00:58:50: Da hat vielleicht auch meine DDR-Vergangenheit geholfen... Auf dem

00:58:54: Nichts was zu schaffen!

00:58:59: Ja das also hast du offensichtlich auch mit neun Uhr Schule begehen und so weiter.

00:59:03: Du hast einiges aus dem perspektischen Schusssystem übernommen.

00:59:07: Aber nur das Gute.

00:59:09: Du hast gesagt, bei deinen Sixteen Skills was du sozusagen auf der Liste für deine Schülerinnen hast dieses Durchhaltevermögen dabei ist und wir wissen ja haben viele Unternehmerinnen hier interviewt.

00:59:28: das schwierigste an sich also zu gründen hast du uns jetzt kurz abgeholt war auch nicht so einfach braucht auch viel zeit und ressourcen und energie aber eben dieses durchhalten.

00:59:40: so hattest du in diesen zwanzig jahren ein punkt vielleicht ist es all wieder auf die zwanzige millonchen.

00:59:49: Aber hat es nur einen punkt wo du aufgeben wolltest wurde einfach Keine Perspektive gesehen hast, wo du einfach vielleicht auch durch warst energetisch.

01:00:00: Und wie kannst du aus diesem Kreislauf dann wieder raus?

01:00:04: Ja das stimmt!

01:00:06: Du hast schon den Punkt gebracht.

01:00:09: es gab diesen Moment tatsächlich jetzt der Punkt war schon mit selbst verschuldet aber eigentlich tatsächlich ohne Schuld.

01:00:22: Das war der Punkt, warum mir das als Mann nicht passiert wäre.

01:00:26: Ich habe in Männern vertraut und tatsächlich stand ich von einem auf dem anderen Tag da und hab zwanzig Millionen verloren Und dann habe ich nochmal neu angefangen und mehr in meinem Buch.

01:00:40: Ich möchte aber sagen, dass ich glaube wer Kinder hat Wer arbeitet und Kinder hat, dass beides zusammen schon einige Jahre hinbekommt.

01:00:53: Dass man diesen Müttern und Frauen einfach nur nicht absprechen kann, dass sie keine Kraft haben, denn sie bekommen die Kraft jeden Tag von ihren Kindern immer wieder jeden Morgen den ganzen Tag und am Abend.

01:01:08: Und diese Kraft habe ich tatsächlich von meinen drei Kindern einfach täglich umgesetzt.

01:01:13: Ich kann sagen meine Kinder der Jüngste durfte schon mit drei Tagen in die Schule gehen, nämlich nach der Geburt erstmal zu einer Party.

01:01:26: Und dann in die Schule und ist dort tatsächlich aufgewachsen, in der Schule.

01:01:31: Und hat unten im Hof gestanden und wenn er geschrien hat, hat irgendjemand gesagt geht doch mal zu Frau Wende und sagt ihr dass da unten das Fritzchen gerade schreit ja oder er wurde dann später sogar hochgebracht denn er braucht natürlich frische Luft und deswegen konnte man ihn natürlich nicht die ganze Zeit mit dem Büro haben.

01:01:51: und von der Warte kennen meine Kinder mich tatsächlich auch nur arbeiten.

01:01:56: Nichtsdestotrotz war klar, am Abend wird zusammengekocht und deswegen können auch meine zwei Jungs besonders gut kochen.

01:02:05: Die große die älteste hat schon sehr früh verstanden dass man mit einem Buch sehr leise in der Ecke sitzen kann und das unhat nicht gestört und gelesen.

01:02:16: schlau so habe ich nämlich auch früher gemacht Und die Jungs haben immer mitgeholfen beim Kochen und sind heute nicht nur gute Partyveranstalter, sondern auch beste Köche.

01:02:28: Weil sie offensichtlich da auch das eine oder andere von mir gelernt haben.

01:02:34: Denn vielleicht zu den kleinen Finanzen der Grüne Salon lief er sehr erfolgreich Und denen konnte ich ja noch weiterlaufen lassen und habe praktisch, wie das Frauen so oft machen mich auch selbst ausgenutzt.

01:02:46: Das heißt also der Grüne Salon lief immer noch weiter.

01:02:48: Ich hab kein Geld verdient sondern habe tatsächlich vom ersten Moment an das Geld nur in die Lehrer- und in den Ort gepackt und rund um die Uhr gearbeitet.

01:03:00: von der Warte gefällt mir am liebsten dieses Bild vom Frosch in der Schlagsahne der da reingefallen ist und dann irgendwann merkt, dass er den Boden unter den Füßen bekommt weil er so lange geschlagen hat bis die Sahne zur Butter wurde.

01:03:19: Und so kann man sich auch vorstellen wie der Aufbau der Schule war.

01:03:24: Jetzt sieht es sehr erfolgreich aus und es ist erfolgreich.

01:03:27: Wir haben mehrere Jahre jetzt hintereinander immer das beste Abitur in ganz Berlin abgelegt, und wir haben glückliche Kinder – und das ist ja eigentlich das Entscheidende!

01:03:36: Und wenn man nehmen, um zu sagen, dass wir von der Grundschule nach einer Kunde sind, weil wir in jedem eben einen Talent sehen.

01:03:45: und genau so muss man Schule verändern also nicht bewerten was ein Kind nicht kann sondern suchen und Möglichkeiten geben was einen kind kann und die stärken finden.

01:03:55: Und wenn ein Kind diese Stärke sieht, und zum Beispiel weiß dass man in Sport gut ist dann kann man auch irgendwann erklären guck mal da übst du jeden tag weil sie Spaß macht und wenn du da auch genauso übst Dann kannst du da besser werden.

01:04:10: und bei uns hat jeder noch irgendeine Fortbildung oder einen einen workshop am morgen oder am Nachmittag nämlich genau da wo man vielleicht besser werden will.

01:04:20: Und das ist der Ansatz, wenn man eben lernt und frühzeitig lernt, dass Dinge Spaß machen müssen im Leben.

01:04:28: Und dann kann man die wenigen Dinge, die nicht so viel Spaß machen vielleicht auch hinbekommen.

01:04:33: Sehr schön!

01:04:34: Wir haben jetzt noch eine letzte Frage, auch wenn wir schon völlig über der Zeit sind.

01:04:40: Gibt es eine Frage?

01:04:41: die dir noch nicht gestellt wurde.

01:04:43: Wo du sagst, das würde ich gerne gefragt werden und das wird mir nicht gestellt oder ich muss es immer irgendwie über die Hintertür fragen.

01:04:50: Gibt es da etwas, was du mit uns teilen möchtest?

01:04:53: Auf

01:04:54: die Frage hatte ich mich tatsächlich noch nicht vorbereitet!

01:05:02: Ich werde immer wieder gefragt nach Yvonne, Du brauchst das Jahr Und du willst ja immer was weitermachen.

01:05:10: Was ist jetzt denn der nächste Schritt mit der Schule und was machst du dann als nächstes?

01:05:16: Ich erwähnte, dass wir vielleicht auch noch einen kleinen Verlag bei uns haben.

01:05:21: Nein es gibt nichts mehr weiter, denn jetzt ist das System fertig also gerade auch mit der Natur.

01:05:29: Die Frage ist ob ich mal nichts machen könnte.

01:05:32: Ja!

01:05:35: in der Ecke sitzen und einfach nur lesen.

01:05:38: Und das am liebsten auch in der Natur.

01:05:41: Das wünschen wir dir auf jeden Fall, dass du diesen Moment bekommst.

01:05:46: Manchmal muss man es ausprobieren... Vielen herzlichen Dank, es ist ein sehr schöner Wunsch.

01:05:53: Ich glaube den können sehr viele nachvollziehen und ich gebe Elena recht ob man das dann so lange durchzieht.

01:05:58: Er ist überfraglich aber er ist ein guter.

01:06:01: Seidin wohnt also wie sie jetzt noch mehr kennen und besser kennengelernt haben.

01:06:08: Vielleicht hast du auch schon über die Nachfolge, dann ein großes Thema in der Berliner Wirtschaft mit drei Kindern schon mal nachgedacht.

01:06:15: Also von daher, wenn das alles gut geplant ist, warum nicht?

01:06:18: Genau und dann haben wir ja noch einmal das Buch und dann können wir dich ja nochmal einladen um über Nachfolgen und das Buch zu sprechen.

01:06:25: Das kommt auf jeden Fall!

01:06:26: Und was wir schon angefangen haben es tatsächlich auch jetzt Kindern in Nairobi zu helfen, in Kenia uns zwar nicht einfach nur Geld zu schicken sondern die Idee ist, die Kinder auf der Welt miteinander zu verbinden.

01:06:41: Und tatsächlich das schwebt mir noch vor.

01:06:44: also es gibt noch viel zu tun und auch Kinder aus Berlin mit Kindern in den Slums über das Internet zu verbünden und miteinander sprechen zu lassen und vielleicht auch neue Ideen für die Welt zu finden wie man diesen Kindern in der Welt noch besser helfen kann Unter anderem mit Bildung.

01:07:05: und wir wollen mit Musik anfangen.

01:07:06: Wir wollen anfangen, zusammen zu musizieren und vielleicht können wir so auch die Welt an wenig besser machen.

01:07:14: Sehr schön!

01:07:16: Wie bedanke ich uns?

01:07:16: Willst doch die Welt erkunden noch

01:07:18: mal ne?

01:07:19: Ja.

01:07:19: Wir sind wirklich schon ganz weit über der Zeit.

01:07:21: Elena Ich weiß... ist das super spannend?

01:07:24: Deswegen meine wirklich herzliche Einladung auf ein zweites Gespräch.

01:07:27: ist es super spannend Und wir bedanken uns bei allen Zuhörenden, bitten euch

01:07:32: folgen,

01:07:33: teilen.

01:07:34: Erzählt anderen davon falls ihr irgendwas habt wo ihr sagt oh das wird mich noch mal weiter interessieren.

01:07:39: ich möchte da gerne drüber diskutieren.

01:07:40: schreibt uns auf allen Kanälen die es gibt und ansonsten wir euch eine spolleste Wochenende!

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