#62 Najda Ivazovic - Mut zum Rolemodel
Shownotes
Zu Gast: Najda Ivazovic, Leiterin der Gründerinnenzentrale Berlin, Vorständin der WeiberWirtschaft eG, systemische Coachin und Business-Trainerin.
Links:
- WeiberWirtschaft eG: https://www.weiberwirtschaft.de/
- Gründerinnenzentrale Berlin: https://gruenderinnenzentrale.de/
- Kontakt WeiberWirtschaft: https://www.weiberwirtschaft.de/kontakt
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00:00:01: Auch wenn diese Kritikerstimmen kommen und sagen, ob das eine gute Idee ist.
00:00:05: Ich denke mir so, lass sie mal schauen was daraus wird.
00:00:08: Lass
00:00:08: Sie mal auf eigene Nase fallen!
00:00:11: Herzlich willkommen bei Businesszyklen
00:00:13: Wenn Mut anklopft.
00:00:14: Der
00:00:14: True-Business-Podcast mit Christina Nimmich
00:00:17: und Elena Bodinstein.
00:00:19: Wir machen Unternehmerinnen sichtbar
00:00:21: Und folgen
00:00:21: uns auf die heutige Gästin.
00:00:23: Das ist heute Neyda Iwasovic.
00:00:27: Schöne Guten Tag!
00:00:28: Ich freue mich und ich habe auch wieder meine liebe
00:00:31: Elena
00:00:32: an der Seite.
00:00:33: Wie geht
00:00:33: es euch?
00:00:36: Aufregend, wie geht's ein?
00:00:37: Auch ganz gut, danke schön und natürlich freue ich mich also.
00:00:42: die letzten Tage hab' ich damit verbracht zu unserem ersten Live-Podcast am vierten Elften im Max Liebermann Haus am Rheinemburger Tour zusammen mit der Berliner Sparkast wirklich kräftig die Unternehmerinnen einzuladen und bin sehr, sehr zufrieden über den Zulauf bzw.
00:01:02: über die Bestätigungen.
00:01:04: Wir haben nur noch einige Plätze aus unserem Kontingent Und es wird toll oder Justi?
00:01:11: Das wird vor allem jetzt aufregend und ich freue mich darauf dass sich die ganzen Frauen sehen können das wir die Möglichkeit haben quasi direkt auf Fragen einzugehen.
00:01:23: Das ist dann auch schon mal was Neues für uns.
00:01:27: Es geht um Mut und Kapital, ja?
00:01:29: Also gerade wenn ihr Lust habt irgendwie eine neue Phase in eurem Unternehmen zu finanzieren oder gerade am Anfang steht und Geld benötigt das ist die Veranstaltung für euch!
00:01:41: Ich glaube, da wird auch immer viel zu wenig darüber gesprochen.
00:01:44: Auch wenn wir im Podcast schon sehr viel drüber sprechen.
00:01:47: Aber ich stelle mich vor allem darauf auf mal, dass die Bank die Möglichkeit hat das von ihrer Seite zu sehen und oft ist es ja auch, dass man dann deutlich mehr Verständnis hat, wenn man weiß was auf der anderen Seite passiert.
00:02:00: also kommunizieren hilft daher Es gibt noch ein paar freie Plätze.
00:02:04: Wenn ihr Interesse habt schreibt uns an Und genau, ansonsten soll es aber heute auch gar nicht da drin gehen.
00:02:11: Sondern... Es wird
00:02:14: auch ein bisschen darum gehen!
00:02:15: Das kann ich schon mal ein bisschen anschließen?
00:02:18: Aber nicht aus Blick der Bank sondern Ausblick von uns.
00:02:22: verlieben, Neide.
00:02:23: Elena, möchtest du
00:02:26: übernehmen?
00:02:29: Bedingt und v.a mich freue mich so sehr dass heute neider Ich kann einfach sagen, meine Freundin und wirklich eine Person die ich immer wieder bewundere und vom ganzen Herzen liebe vorstellen darf.
00:02:44: Liebe Neider!
00:02:47: Neider ist Gründerin, Netzwerkerin und einer der prägenden Stimmen der Berliner Gründerinnen Szene.
00:02:54: Als Kind floh sie mit ihrer Familie aus Sarajevo nach Berlin.
00:02:59: Ihre Mutter arbeitete als Reinigungskraft und genau aus dieser Welt heraus baute leider später ihr eigenes Unternehmen auf.
00:03:20: Heute leitet Neider die Gründerinnenzentrale Berlin, ist Vorständin der Weiberwirtschaft eingetragene Genossenschaft.
00:03:29: Ist systemische Coaching und Business-Trainerin und sitzt im Beirat eines KI ThinkTanks zum weiblichen Unternehmertum.
00:03:39: Sie weiß aus eigener Erfahrung wie viel ein Vorbild verändern kann und will heute selbst eins sein Und siehst Überzeugt, Unternehmerin sein und das Leben genießen schließt sich nicht aus.
00:03:54: Liebe Neider!
00:03:55: Meine erste Frage bist du mit diesem kurzen Intro einverstanden?
00:04:00: möchtest Du etwas korrigieren oder hinzufügen?
00:04:04: Etwas Korrigieren?
00:04:05: also ich möchte nicht Vorbild sein Ich bin schon Vorbild.
00:04:11: Das braucht auch Mut, das zu sagen und das auch so öffentlich zu sagen.
00:04:15: Denn ich glaube vor zehn Jahren hätte ich mich nicht getraut, sowas zu sagen Aber sonst war es perfekt.
00:04:23: ja auf den Punkt gebracht und insbesondere der letzte Satz
00:04:26: Business &
00:04:27: Lifestyle gehen zusammen.
00:04:30: Ich würde nicht
00:04:30: jetzt sagen dass ist nicht können sondern ich glaube leider lebt das Ja Und bravo das ist der wahnsinn
00:04:38: absolut und er noch mal zum vorbild sein wollen und vorbild bereits seien.
00:04:46: dazu kann ich noch eine kurze story reinwerfen und zwar weil ich neulich bei dem business women.
00:04:56: Sitzung in Hannover diesmal und da sind über Dreihundert Frauen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands, Unternehmerinnen versammelt und das ist immer eine ganz tolle Stimmung.
00:05:07: Und da spricht zu uns auch immer Dr.
00:05:10: Helena Melnikow von der DIHK also die Geschäftsführerin von der DHK Deutschland und sie hat auch einen ganz tollen Satz irgendwie um uns gesagt was total in den Köpfen geblieben ist Und zwar wir als Frauen, als Unternehmerinnen möchten nicht mehr an Gesprächs-Tisch eingeladen sein.
00:05:33: Sondern wir sind der Tisch und we are the table sozusagen!
00:05:38: Und du bist leider ein Vorbild und dazu kommen wir auch gleich wie du ein Vorband geworden bist.
00:05:47: Aber ich gebe erst mal an Justina Walther für die traditionelle Eröffnung.
00:05:51: Wir
00:05:52: sind die Businesszyklen und für diejenigen, die das erste Mal zuhören wir möchten gerne das Unternehmerinnen-Tum als Zyklus betrachten und tragen daher unsere Gästinnen sehr, sehr gerne.
00:06:06: wo im Business befindest du dich aktuell?
00:06:09: Nein da haben alle so ihr eigenes Bild von Und natürlich sind wir jetzt sehr, sehr neugierig wo du dich und dein Unternehmen platzieren würdest.
00:06:20: Ich leite ja die dründenden Zentrale hier in Berlin mit einem sehr wunderbaren Team und das macht sehr viel Spaß!
00:06:26: Und gleichzeitig merke ich mir diesen übertragenden, seinen Kinderwunsch was Neues zu gründen und also würde ich sagen dass sich da in dieser Zieblenphase bin.
00:06:39: Und ich bin ganz gespannt und habe die Ohren auf und höre, was man so in Zukunft gründen könnte denn mein Herz schlägt nach wie vor für Gründung und das Unternehmertum.
00:06:53: Das Gute hier in der Gründerin Zentrale und der Weiberwirtschaft ist, dass ich das so gut vereinbaren kann.
00:06:58: Und auch alle meine Mitarbeiterinnen hier haben eine Selbstständigkeit neben dem Beruf.
00:07:05: Das heißt es lässt sich sehr gut kombinieren.
00:07:07: Für mich ist es selbstverständlich, dieser Wunsch da ist im Zukunft, was wir es eigenes zu kreieren, was es noch in meiner Welt gar nicht gegeben hat.
00:07:21: So viel dazu.
00:07:23: Punkt.
00:07:23: Aber du hast schon mal gegründet, und zwar im Jahr zwei Jahrzehnte, wie wir aus der Vorstellung wissen.
00:07:30: Und was hat dich damals motiviert zu gründen?
00:07:34: Wie war das?
00:07:37: Hast du allein gegrüntet?
00:07:38: Hast Du mit deinem Bruder, der das offensichtlich jetzt weiterführt, das Unternehmen gegrundet?
00:07:45: Wie wars für Dich?
00:07:46: also?
00:07:47: die Geschichte ist eigentlich die dass zuvor Ich meine Bruder gepusht habe selbst ein Unternehmen zu gründen, weil ich die Kontakte hatte.
00:07:57: Also ich hatte schon längst diese Idee dass meine Mutter nicht für andere Leute arbeiten muss sondern für sich selbst und ihre Familie.
00:08:04: und dann habe ich ich glaube fünf Jahre zuvor also vor zwei tausend dreizehn mein Bruder gekuscht einen Unternehmen zu Gründen.
00:08:12: und da bestand ja schon dieser eine Reinigungsfirma.
00:08:16: Und nachdem ich im Ausland war und zurückkam, dachte ich so... Ich kann jetzt auch was Eigenes gründes.
00:08:24: Also es ist ja keine Konkurrenz irgendwie für ihn.
00:08:26: Er hat schon seinen Kundenstamm aufgebaut.
00:08:28: Ich nehme ihm nichts weg aber alle Leute die jetzt kommen können jetzt auch mal zu mir kommen!
00:08:33: Die ihr vielleicht nicht bedienen könnt?
00:08:36: Ja, und wir können uns gegenseitig supporten.
00:08:38: Also er hatte ja ein Unternehmen oder er hat es immer noch der denkt alles ab wirklich komplette Gebäudereinigung.
00:08:44: ich dachte Ich fokussiere mich auf Büroreinigung was auch super geklappt hat.
00:08:49: denn ich dachte mir so Wenn alle um mich herum etwas starten können Und wenn alle hier so mutig sind dann kann ich das auch und das kann ja nicht so schwer sein.
00:09:00: und Am Anfang hatte ich eine Freundin gefragt meine schulfreunden Und sie hat sich gefragt, ob sie mitmachen möchte.
00:09:07: Weil sie hatte irgendwie auch keine Lust mehr auf diesen Nein-to-Fight-Job und wir waren gemeinsam am Brainstorm und irgendwie hatte ich so das Gefühl, sie ist noch nicht soweit.
00:09:20: Ich habe jetzt den ersten Kunden, ich muss mein Gewerbe anmelden.
00:09:23: soll ich eine GWR machen oder Einzelunternehmen?
00:09:28: fang doch schon mal an.
00:09:30: Und so habe ich das auch gemacht, bin zum Gewerbeamt gegangen und hab einfach einen einzelnen Unternehmen angemeldet also den Namen of Facility benannt weil ich dachte es ist ok Büro offices und Facility Management, Facility, Wortspiele wie einfach Und genau, ich hatte diesen ersten Kunden dachte so okay.
00:09:49: Ich will was eigenes haben.
00:09:50: Ich wollte kein fremdes Geld nehmen.
00:09:52: Ich kannte die Leute und wusste wie das funktioniert weil als Kind habe ich natürlich meiner Mutter geholfen als sie putzen gegangen ist.
00:09:58: also es gab Sommer.
00:10:00: Die habe ich mit ihr zusammen putzen verbracht.
00:10:02: Es ist glaube ich eine typische Tätigkeit wenn man... Ich hab bei meinem Papa auf der Baustelle gearbeitet
00:10:10: Ja, ja.
00:10:11: Und damals war es mir irgendwie peinlich so als fünfzehnjähriges Mädchen aber später, als ich dann selbst gegründet hatte und das mein eigenes Unternehmen war und die Leute da nachts angerufen haben, oh!
00:10:22: Ich habe hier Bauchschmerz, ich kann nicht hinter, bin ich selbst aufgestanden und musste antreten damit am nächsten Tag der Kunde zufrieden
00:10:29: ist.".
00:10:30: Ja, also so aus dieser Konstellation und natürlich gab es da noch andere Einflüsse.
00:10:34: Also ich wollte nicht nein, wollte Freiheit!
00:10:37: Ich wollte mein eigener Chef sein, ich wollte entscheiden wann wo wie ich arbeite.
00:10:41: wenn es um drei Uhr morgens ist dann ist es um dreijahr morgens.
00:10:44: Ich wollte das Leben in vollen Zügen genießen Und diese Selbstständigkeit hat also sich konnte super gut vereinbaren mit meinem leben.
00:10:54: und ja so ist es beim zustande gewesen.
00:10:57: Warum hast du das aufgegeben?
00:11:00: Ja, es gab gute Gründe.
00:11:04: Also ich hatte zeitweise bis zu also zwanzig Kundinnen und zehn Mitarbeiterinnen und irgendwann mal habe ich so gedacht jetzt habe ich genug gespielt mit diesem Format?
00:11:19: Ich hatte mir eine Wohnung gekauft.
00:11:21: dann wollte das Finanzamt auf einmal fünfundzwanzigtausend Euro Nachzahlung also vor drei Jahren.
00:11:28: Das war einmal die Vorauszahlung und also die Vorzahlung.
00:11:33: Und dann dachte ich so, nee irgendwie ist es doch nicht gesund was ich hier mache irgendwie twenty-four seven da zu sein.
00:11:41: Dann habe ich den einen Kunden verkauft für gutes Geld hab meine Steuern schulden bezahlt Und dadurch ist dann auch wirklich ein Batzen an Mitarbeitern und Verantwortung weggefallen.
00:11:54: Ich hatte dann einfach nur noch diese einfachen, schönen Kunden die, wo es Routine gibt, wo's nicht so viel Kopfschmerzen gibt, was nicht ständig irgendwie Nachbesserung gibt.
00:12:07: Dann habe ich erst mal Liebe halten.
00:12:08: Ja, und dann kam Corona!
00:12:11: Und dann kam meine Schwangerschaft, meine erste Schwangersschaft und da habe ich den meisten Teil meinen Bruder übergeben.
00:12:19: Ich habe nur noch fünf Kundinnen, die ich mit einer Mitarbeiterin betreue und das war es.
00:12:26: Also ich bin immer noch Unternehmerin aber ich hab das komplett reduziert und auch Effizienz und ...
00:12:34: Verbot?
00:12:35: Ja!
00:12:37: Nebenberuflichkeit ja... Aber ich merke halt.
00:12:41: Also es läuft schön und alle sind zufrieden.
00:12:45: Aber ich brenne nicht so ganz dafür im Moment, also das Feuer fehlt mir... Ich wollte gerade mit so einer Beziehung vergleichen.
00:12:56: Kannst du ja ruhig machen?
00:12:58: Genau!
00:12:58: Ich brennere nicht ganz dafür und deswegen alle Aufträge oder Anfragen, die zu mich kommen, dann leite ich weiter an meinen Bruder.
00:13:05: Der ist immer noch da mit seinem Unternehmen der hat, ich glaube, zwanzig Mitarbeiter Und ich merke, dass ich etwas anderes brauche.
00:13:14: Deswegen erfüllt mich dieser Job bei der Gründerin Zentrale und dem Vorstand der Weiber so sehr.
00:13:21: Das ist für mich wirklich Himmel auf Herden.
00:13:27: Ich war zuvor nach meiner ersten Schwangerschaft-Projektleitung.
00:13:30: Nach meiner zweiten Schwangersschaft bin ich wieder eingestiegen.
00:13:34: Jetzt bin ich eineinhalb Jahre dabei Und das ist ja, also hier zu sein und mit diesem wunderbaren Team die Grunderinzentrale zu vertreten.
00:13:43: Das ist mein Traumjob im Moment.
00:13:47: Es ist toll!
00:13:51: Nee?
00:13:51: Dann stellen du dir die Frage.
00:13:53: Aber trotzdem
00:13:55: sagst
00:13:55: du, dass erfüllt mich.
00:13:58: aber irgendwie möchte ich doch noch mal was Neues...
00:14:01: Ja, es ist so wie mit dem Kinderwunsch.
00:14:04: Wenn du spürst da wartet noch eine Seele die will zu dir kommen.
00:14:11: Also ich kann das nicht erklären aber dieser Wunsch ist da noch etwas zu kreieren und was schönes dieser wunderbaren Stadt zu geben wunderbaren Frauen und Menschen, die ich kenne auch irgendwie zusammenzubringen.
00:14:29: Also da kommt noch was.
00:14:30: das kann ich noch nicht erklären aber das wird sich irgendwann in naher Zukunft erklären.
00:14:36: Dein Wunsch oder dein Bestreben danach kann ich schon ganz gut erklären.
00:14:40: glaube für mich weil du bist ja umgeben von Gründerinnen und ganz tollen Ideen von engagierten motivierten Frauen bei denen es brennt wird wahrscheinlich auch dich übertragen.
00:14:52: Bist du dann manchmal auch neidisch, Neide?
00:14:54: Nein, neidig nicht!
00:14:56: Aber ich... Also hier kommen ja so viele Frauen die was richtig cooles, spannendes Gründen wollen, die eine gründet gerade in der App mit KI Die andere hat hier ein Unternehmen.
00:15:09: also sie hatten Frauentaxi gegründet und ich merke halt wie euphorisch Und die voller Zuversicht, aber auch Angst.
00:15:19: Also ich merke diese Schmetterlinge im Bauch, die sie haben bei der Gründung.
00:15:23: und dann denke ich mir so,
00:15:24: oh!
00:15:25: Die will ich wieder?
00:15:26: Genau.
00:15:28: Genauso.
00:15:29: So gleichzeitig hattest du deine Journey schon als Unternehmerin und du weißt ja ganz genau was für Fallen dich erwarten können.
00:15:41: Denkst du dann auch manchmal so, ah ja, die Idee ist vielleicht toll aber du bist wirklich viel zu naiv und ich würde in diese Idee persönlich vielleicht nicht investieren.
00:15:52: Nein,
00:15:53: tatsächlich... also das möchte es mir nicht erlauben!
00:15:58: Also ich denke mir so dass eine gesunde Portion Neuivität gehört dazu und die trägt dich auch weiter wenn du diesen Einwunsch hast was zu kreieren, was zu schaffen, was besonderes für die Welt zu bilden Auch wenn diese Kritikerstimmen kommen und sagen, ob das eine gute Idee ist.
00:16:21: Ich denke mir so, ne lass sie mal.
00:16:22: Mal schauen was daraus wird.
00:16:24: Lass
00:16:24: sie mal auf eigene Nase fallen!
00:16:26: Genau weil ich meine kenn's ja als Mutter.
00:16:30: Die Kinder
00:16:30: wollen ihre Erfahrung selbst machen und so ist es auch mit den Gründerinnen also die wollen auch jeder Fahrung selbst machen.
00:16:37: Und klar kenne ich auch die Hürden und diese Kopfschmerzen wenn es zur Mütterarbeitabführung geht wenn es Qualitätsmanagement geht, also auch Kunden die ständig was wollen.
00:16:50: Also gleich mir das alles bewusst und trotzdem denke ich so dass gehört dazu diese Welt ist doch voller Herausforderung und wir sind da um sie zu lösen.
00:17:01: Würdest du dann aber auch sagen wie also dass es unglaublich wichtig ist in welchen Kreisen man sich bewegt?
00:17:09: Also dass es natürlich deutlich einfacher ist Die Lust am Unternehmerinnen-Tum zu behalten, wenn man sich mit diesen Menschen umgibt.
00:17:23: Ja es gibt ja diesen Bein Spruch.
00:17:24: You are the average of five people.
00:17:26: you spend them most time with.
00:17:28: und das stimmt leider oder zum Glück.
00:17:35: Also ich, als ich klein war und nach Deutschland kam wollte ich Ärztin werden.
00:17:39: Das war mein Wunsch!
00:17:40: Ich wollte Ärztinnen werden.
00:17:43: Ich habe Latein dafür studiert, sieben Jahre lang Latein... also ich hab das gut, das hilft mir jetzt bei den anderen Sprachen.
00:17:52: Manchmal denke ich so, ich kann Spanisch und Italienisch so gebrochen Aber jetzt, ähm ... an das von Betrachtung ein bisschen verschwendete Zeit.
00:18:00: Weil ich kann die nicht in der Teilung kommunizieren!
00:18:04: Genau und ich wollte... Ich hatte diesen Wund später Ärztin zu werden.
00:18:09: Und dann ist ... Also dass es ja in meiner Journey passiert, meine Mutter hat als Reinigungskraft gearbeitet.
00:18:16: Während sie dort gearbeitet hat, hat ein Mann sich angesprochen und betragt ob sie mich bei ihm zu Hause putzen möchte.
00:18:22: Sie hat gesagt Okay, leider.
00:18:24: Ich gehe da hin aber du musst mit.
00:18:26: ich weiß nicht was ob das wirklich so ist wie es ist weil ich glaube ich war der zehnte klasse.
00:18:34: wir sind dann gemeinsam hin und Also ich bin dann mit meiner Mutter in diese schöne Prenzlauer Bergwohnung, Maisonette, Dachgeschoss.
00:18:55: Ein Regal voller Bücher!
00:18:58: Alles schön eingerichtet, Designermöbeln... Ich habe so was Schönes in meinem Leben zuvor noch nie gesehen und war so begeistert und dachte wow, wow, Wow.
00:19:08: Und dann habe ich ihn gefragt, was er macht.
00:19:11: Er meinte so, er hat Bauingenieurwesen studiert und entwickelt jetzt Business Center.
00:19:16: Er hat damals Buregos gearbeitet.
00:19:18: Dann dachte ich nur, spannend!
00:19:21: Dann habe ich mir nichts dabei weiter gedacht.
00:19:25: Ich hatte Englisch-Leistungskurs und hab ihn gefragt ob er meine Hausaufgabe korrigieren kann weil das war Teil der Note.
00:19:34: Und er hat das gemacht und ich habe, glaube ich eine Eins-Minus bekommen
00:19:38: oder so für diese Arbeit.
00:19:41: So hat er mich kennengelernt und sich gedacht, die hat ja was drauf!
00:19:45: Die kann Englisch... Ich trage sie mal ob sie Lust hat für mich zu arbeiten.
00:19:50: und dann hat er nicht gefragt, ob ich seine Reisekostenabrechnung machen möchte.
00:19:54: Und ich habe natürlich gesagt so klar mache ich warum nicht?
00:19:57: Weil meine Mutter wollte nicht dass sich weiter putzen mit ihr.
00:20:00: also für mich war Putzen in Ordnung.
00:20:02: Ich hatte damals auch eine eigene Zahnarztpraxis die ich zweimal irgendwo geputzt habe.
00:20:06: Ich habe als Studentin und als Schülerinnen immer Geld gehabt.
00:20:10: Also ich hatte immer Taschengeld!
00:20:12: Ich war immer finanziell unabhängig Konnte mir immer alles leisten, was ich wollte.
00:20:17: Als Schülerin Studentin hab' meinem Bruder auch Schuhe gekauft!
00:20:21: Ich erinnere mich an diese Augenblicke wo ich meinte so komm wir gehen jetzt wirklich shoppen.
00:20:25: Also Geld war für mich immer da weil ich es verdient habe und ich hatte immer diese gesunde Beziehung dazu.
00:20:31: Und dann als sein Angebot kam dachte sie ja ok nehm
00:20:34: ich.
00:20:35: Allerdings habe ich nur fünf Euro die Stunde bekommen Und es war okay für mich, weil er hat sich ja gesammelt.
00:20:41: Er hatte sehr so viele Rechnungen und so viel was ich für ihn zurückholen sollte oder Ende!
00:20:46: Also ich glaube ich habe ungefähr fünfzig tausend Euro an Reisenkostenabrechnung für ihn wieder geholt... ...und hab auch
00:20:56: jetzt den Bonus...
00:20:58: Ja, der Bonus gab später als er mir dann einen richtigen Job angeboten hat denn er hat es sich selbstständig gemacht.
00:21:05: Also er hat selbst eine Bauchfirma gegründet und Immobilien entwickelt.
00:21:10: Und hat mich gefragt, ob ich nicht mit ins Boot kommen möchte?
00:21:13: Ich war seine erste Mitarbeiterin... ...und da beim Verhandeln habe ich dann natürlich einen höheren Stundenlohn für mich rausgeholt!
00:21:27: Er war für mich mein erstes Rollmodel.
00:21:30: Er hat mir gezeigt wie schön man leben kann, wie gut man leben können.
00:21:35: Er hat mir auch gesagt, so leider eigentlich musste gar nichts können außer gut mit Menschen.
00:21:40: Sehe ich bisschen anders?
00:21:41: Also ich finde Expertise gehört auch dazu aber das ist auf jeden Fall ein wichtiger Faktor im Leben.
00:21:50: Und ja, also dieser Mensch hat mich so sehr geprägt und mir gezeigt was möglich ist.
00:21:56: Was geht?
00:21:58: Er war mein erstes Roll-Model der mich um den Kreis zu schließen auf zu Weiberwirtschaft
00:22:04: gebracht
00:22:05: hat weil er hat Immobilien entwickelt und dann hat er einen Grundstück neben der Weiber Wirtschaft gekauft.
00:22:11: Wenn du in Immobilie in Berlin kaufst und die baust, dann musst du mit dem Nachbargrundstücken eine nachbarschaftliche Vereinbarung aushandeln also einfach zu Sicherheit oder zu klären, wenn was kommt.
00:22:23: Und er hat mit der Weiberwirtschaft die Nachbarschaft nicht eine Vereinbarung gemacht und mich dann in seinen Büro gerufen und meinte so, komm mal her!
00:22:32: Guck mal, was machen
00:22:33: diese Weiber
00:22:33: da?
00:22:34: Und meinte, was ist das für ein lustiger Name?
00:22:37: Ich so ja weiß ich nicht, vielleicht ne Kneipe, nee sieht nicht so
00:22:41: aus...
00:22:44: Also er hat über den Namen gelacht wird gelacht, aber dachte so hey das gucke ich mir mal genauer an.
00:22:50: Ich habe dann mein Newsletter bei der Weiberwirtschaft abonniert und bin dann zu einem Event der Weibauer Wirtschaft hingegangen.
00:22:57: Das ist ein Netzwerkabend gewesen und so hab' ich die Weiberwirtschaft kennengelernt.
00:23:00: Es war mein erster Kontakt zur Weiber-Wirtschaft.
00:23:04: Und dann also durch ihn... Also er war mein erstes Role Model, dank ihm hab' Und aber in der Weiberwirtschaft habe ich so viele weitere Rollmodus kennengelernt und gesehen, was möglich ist.
00:23:18: Ich meine die Weiber Wirtschaft ist ein hausvoller Unternehmerinnen Grundeigentum in Frauenhand.
00:23:24: Sieben Tausend Quadratmeter Fläche, die uns zweitausend Genossenschaft darin gehören Und wir haben hier siebzig Unternehmer, denn vor Ort alles Unternehmen-Raum geführt.
00:23:35: Männer sind natürlich auch herzlich willkommen und erlaubt!
00:23:38: Aber für einundfünfzig Prozent des Unternehmens musste der Frau gehören weil Sie schließt dann den Mietvertrag.
00:23:44: Sie muss Genossenschaft darin werden.
00:23:47: um den Kreis so zu schließen
00:23:49: zeigt ja dass man also oft sind sich ja Menschen zu gut für irgendwas oder sagen darf das mache ich nicht.
00:23:55: aber dieses zu sagen, fünf Euro waren es.
00:24:00: Also zum einen zu sagen ja ich geputze und dann für fünf Euro mache ich trotzdem egal das bringt mich weiter.
00:24:07: Wie stark dass dann auch Türen öffnen kann wenn man sagt ja klar mach' ich.
00:24:11: Einfach Ja sagen und sich trauen und an den Weg gehen.
00:24:14: also aber ich glaube du musst schon diesen einen Wunsch spüren?
00:24:18: Ja das sowieso!
00:24:19: Aber wie gesagt ist es oft so dieses Ahrenhil, dafür stehe ich nicht auf Aber wenn du nicht aufstehst, kannst du halt auch nicht rausgehen.
00:24:29: Ich
00:24:29: hatte auch meine Zweifel oder ich fand den Namen komisch.
00:24:34: also ich kam tatsächlich zum ersten Mal in Kontakt mit Weiberwirtschaft.
00:24:40: das war Ende neunziger Anfang zweitausender als sich an der ODK oder damals Hdk studiert habe Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikationen.
00:24:49: Und wir mussten immer so Diplom Projekte machen So Abschlussprojekte wo wie die ganze Kommunikationskampagnen entwickelt haben und fast teilweise schon sogar umgesetzt.
00:25:00: Und da war tatsächlich eine Gruppe für die Weiberwirtschaft, und tatsächlich war dann auch einer meiner Freundinnen, damaligen Freunden, also Christina ist ja immer noch bei
00:25:10: euch im Vorstand.
00:25:13: Sie haben dieses Projekt präsentiert mit der Gruppe und ich dachte was für ein komischer Name!
00:25:18: Ich dachte tatsächlich auch an die Kneipe und diese juristische Form eigentragene Genossenschaft.
00:25:26: Also war mir total null, aber ich glaube auch in der Zeit also jetzt aktuell können die wenigsten damit was anfangen.
00:25:34: Kannst du das jetzt nochmal erklären wie das zusammengesetzt wird?
00:25:39: Wer darf dürfen wir zum Beispiel noch Anteile kaufen oder wie werden sie vergeben erworben?
00:25:48: Ja mitmachen.
00:25:50: Also selbstverständlich könnt ihr noch Genossenschaft darin werden, weil wir sind eine Frauengenossenschaft und jede Frau darf Genossesschaft darin werden.
00:26:01: Sie muss einmalig zwei Anteile kaufen und eine Aufnahmegebühr von fünfzig Euro zahlen.
00:26:06: also insgesamt sind es zweieinhalbundfünfzig Euro die man einmalig zahlt und damit Teil der.
00:26:15: Sie hat mit dem Erwerb von diesen zwei Anteilen eine Stimme in der Generalversammlung.
00:26:22: Die Generalversamlung ist dann die Versammlung von allen Genossenschaftlerinnen die sich einmal im Jahr treffen.
00:26:29: Man muss allerdings sagen, wir laden alle Genossenschaft darin einzukommen hier in die Weiberwirtschaft zu dieser Generalfersammlung.
00:26:36: aber nicht alle kommen.
00:26:37: also am Ende kommen so sechzig-siebzig Genossenschapterinnen und sie vertreten die Generalversammlung als wichtigste Entscheidungsgremium hier in der Genossenschaft Und unabhängig davon wie viele Anteile du hast Du hast nur eine Stimme und kannst nur mit deiner Stimme entscheiden das heißt Wenn es dann umgeht, jetzt noch zweites Grundstück hier in Berlin zu kaufen.
00:27:01: Das können wir als Vorstand oder Ausdienstrat oder als Mitarbeiter nicht entscheiden und müssen die Generalversammlung einberufen.
00:27:11: Erst durch Ihren Go können wir so wichtige Entteidungen treffen.
00:27:15: Die Generalversammlung wählt auch den Aufsichtsrat und den Vorstand, also der Vorstand... Ich bin Teil des Vorstandes zusammen mit Christina.
00:27:23: Christina ist ja schon seit zwanzig Jahren im Vorstand und sie hat wirklich großartige Leistung hier verbracht.
00:27:29: Sie hat unter die Gründerin Zentral ins Leben gerufen, die jetzt auch zwanzich Jahre vor Ort ist Genau, also die Generalversammlung bildet den Vorstand und den Aufsichtsrat.
00:27:40: Und der Aufsichtssrat kontrolliert dann uns den Vorstand von den Entscheidungen her.
00:27:49: Das habe ich schon gesagt und da bin ich davon wie viele Anteile du hast.
00:27:51: Du hast nur eine Stimme.
00:27:55: Wir handeln total wirtschaftlich Aber unser Satzungszweck ist uns wichtiger.
00:28:04: Was heißt das?
00:28:05: Unterstützen Frauen mit unserem Wissen, mit unserem Netzwerk und mit unserer Immobilie ihre Gründung zu starten.
00:28:14: Die Frauen können sich hier ein Büro mieten für dreizehn Euro fünfzig pro Quadratmeter.
00:28:20: also wir sind im Herzen von Berlin Mitte Und ich glaube es ist nirgendwo eine ähnlichen Preis für Miete Also für Gewerbemieten gibt wie bei uns.
00:28:30: Und wir haben eine sehr lange Warteliste für Gründerinnen.
00:28:34: Manchmal wird auch was frei, also ich würde sagen sich nicht davon abstecken zu lassen wenn man gründet und im Büro sucht dann sollte man uns auf jeden Fall eine E-Mail schreiben und wir setzen diese Frau auf die Wartelliste.
00:28:46: Wir haben auch ein Entscheidungsgremium Was entscheidet ob wer hier rein darf.
00:28:52: das heißt Wenn wir schon eine Friseurin haben da darf keine zweite Friseuren hier rein.
00:28:57: Also sie kann einen Veto geben Und wir versuchen hier total divers bei den Mieterinnen zu sein, wie möglich.
00:29:04: Ihr hattet ja auch schon Stella von uns bei euch im Podcast.
00:29:09: Also sie ist eine der Mieterinnen und Genossenschaften.
00:29:12: Wir haben Press Factory, einer PR-Agentur, wir haben einen Bestattungsinstitut auch hier.
00:29:19: also wir haben wirklich sehr viele verschiedene Branchen hier und Teil des Konzeptes der Weiberwirtschaft ist auch ein Kindergarten.
00:29:28: Der hat siebzig Plätze und die sind eher den Mieterin vorgesehen.
00:29:32: aber nicht alle Mieteren nutzen das weil nicht alle haben Kinder oder Wohnen Deswegen, aber die, die das nutzen möchten, können dieses Angebot nutzen.
00:29:44: Und ich weiß gar nicht ob ich abgescheid bin, aber diese genossenschaftlichen Rahmenbedingungen... haben die Weiberwürttel jetzt thirty-six Jahre getragen und geprägt.
00:29:54: Und das hat sich wirklich ausgezahlt, unsere Immobilie ist fast abbezahlt.
00:30:00: Wir haben es ja damals zwei neunzig gekauft und wir haben achtzehn Komma sechs Millionen Euro investiert und diese sind fast abgezahlt.
00:30:08: also wir sind fast schuldenfrei hier und komplett ausgebucht.
00:30:13: was die Räume betrifft unser Tagungsbereich läuft in Kammernieten.
00:30:18: Ich würde sagen, also alle die das hier hören und sich ein genaues Bild machen können gerne zu uns kommen.
00:30:26: Ich starte am besten die Frauen ein zu unserem Bründerfrühstück und im Anschluss gibt es eine kleine Miniführung wo man uns noch mal besser und etalierter kennenlernt.
00:30:36: Also wenn ich den Anteil gekauft habe meine Stimme da eingebracht habe euch kontrolliert habe oder bestimmte Gremien usw.. Dann entscheide ich vielleicht zu einem bestimmten Zeitpunkt, ich möchte doch raus.
00:30:49: Was bedeutet das?
00:30:51: Du jetzt gerne rausmischst es dann gehst du einfach raus und das Geld bleibt in der Genossenschaft weil so lange wir Schulden haben dürfen ihr das nicht auszahlen.
00:31:02: also dass ist in unserer Satzung festgelegt.
00:31:05: wenn wir schuldenfrei sind und diese Schulden abgezahlt haben und du entscheidest zu gehen Ein Teil des eingesetzten Geldes zurück, berechnen da natürlich die Inflation.
00:31:19: Weil wenn man sich das nochmal anschaut als die Weiberwirtschaft gestartet wurde hat ein Anteil gekostet Und das hatte man dann in hundert drei Euro umgewandelt mit den Wechseln Euro.
00:31:37: Wir haben es jetzt letztes Jahr auf zwei Hundert erhöht wegen der Inflation, weil wir – also wir sehen jetzt nicht Gerechtigkeit für die Frauen, die zuvor so viel Geld bezahlt haben und die, die jetzt weniger zahlen.
00:31:48: Also wir passen das natürlich an die Inflition an und zahlen einen Betrag an dich zurück.
00:31:54: Aber wenn du Genossenschafterin jetzt bist bekommst du leider nichts.
00:32:00: Du kannst natürlich sagen so, auch hier.
00:32:02: ich überschreibe das einer Frau die das gerne haben möchte.
00:32:07: Sehr cool!
00:32:09: Können wir nochmal zu deinen Ursprungen?
00:32:14: und hier auch schon wieder in diesem Rahmen verbindet uns die Osteroop?
00:32:21: Du bist aber aus einem ganz schlimmen Situation geflüchtet.
00:32:28: Möchtest du darüber reden?
00:32:30: Ja, ich kann gern darüber reden.
00:32:32: Ich habe das nie so richtig thematisiert.
00:32:35: Das ist der Ding!
00:32:38: Ich habe dass das allererste Mal jetzt auf der Degu thematisiert weil ich von meiner persönlichen Rollmodel Geschichte da erzählt habe... Also wie soll es sagen?
00:32:51: Für mich war klar, ich bin neider.
00:32:53: Ich hatte das Glück den Krieg zu überleben.
00:32:56: wir sind jetzt in diesem wunderschönen Land angekommen.
00:32:59: wie privilegiert bin ich denn hier aufzuwachsen die ganze Bildung zu genießen diesen ganzen Luxus also dieses Luxus im Vergleich zu dem was man im Krieg erlebt hat und Ich habe das nie so wahrgenommen oder ich wollte das nie als Karte ausspielen, aber ich merke es interessiert schon Menschen.
00:33:20: Woher man kommt und wie man aufgewachsen ist und wie es dazu gekommen ist.
00:33:24: deswegen können wir gerne darüber sprechen.
00:33:26: Du bist hier angekommen ohne Deutschkenntnisse also ohne Sprachkenntnisse?
00:33:31: Wie alt warst du?
00:33:32: Ich war zehn, als wir nach Deutschland gekommen sind und meine Mutter hat uns... Also ich war zehn mein Bruder war sieben oder sechs.
00:33:41: Und meine Mutter hat keine Zeit verschwendet, sie hat uns in eine Schule sofort eingeschrieben und man muss sagen also wir sind der Bosnienkrieg.
00:33:52: es hat zweihundneinzig begonnen und ist dann im November vormon neunzig geendet und wir sind im März nach Berlin gekommen.
00:34:01: Das heißt, die meisten Zeit unseres Kindes, also das Krieges waren ja in Bosnien und ich kann es gerne erzählen.
00:34:07: wir haben uns in so einer kleinen Speisekammer versteckt.
00:34:09: meine Mutter mein Bruder und ich wären drum herum wie Bomben beschossen sind.
00:34:15: Mein Vater war an der Front.
00:34:17: und ja Also diese Angst Und auch dieses Ich muss sagen, mit jedem Nachricht über den Krieg.
00:34:28: Da kommt immer wieder diese Ängste hoch aber ich kann das glaube ich ganz gut wegstecken.
00:34:33: also ich glaub' ich hab das aus Kind auch schon gut weggesteckt weil meine Mutter hat damals immer gesagt so Kommt Kinder wir beten dann passiert uns nicht.
00:34:39: und tatsächlich ist es auch so gekommen Weil Es gab mal Zeiten wo es keine Bomben Einschüsse gab und wo es ruhig draußen war.
00:34:50: Und die Kinder sind dann draußen gegangen.
00:34:52: und ich kam mich an diesen einen Tag erinnert.
00:34:55: Ich glaube, das war so ein Jahr nach dem Krieg.
00:34:59: Da sind wir rausgegangen und wollten spazieren gehen.
00:35:02: Und während wir draußen als Kinder gespielt haben ist eine Bombe in der Nachbarschaftshaus eingetroffen.
00:35:09: Dabei sind zwei meiner Freundinnen uns leben gekommen.
00:35:12: Mein Ruder wurde verletzt und ich hatte leichte Kratzer.
00:35:15: Diese Bilder sind hängen geblieben aber gleichzeitig hat es mir gezeigt wie viel Glück hier um zu überleben und damit nichts passiert.
00:35:25: Und das sage ich mir immer wieder, also wie viel Glück hatten wir... wirklich da heil durchzukommen, auch dass uns nichts passiert ist gar keine Kratzer.
00:35:37: Da würde ich fast sagen meine Mutter hatte recht.
00:35:39: lausen das Beten und dann passiert uns nicht.
00:35:42: und ja also das war eine schlimme Zeit.
00:35:45: aber ich kann gut darüber reden.
00:35:46: und was die Flucht betrifft vielleicht es auch spannend zu wissen Sarajevo war umzingelt in der Zeit während des Krieges und der einzige Fluchtweg bestand durch den Tunnel der Hoffnung oder Tunnelsfaser, dass dieser Tunnel war die einzige Verbindung zur Außenwelt.
00:36:03: Die Menschen haben das ausgegraben von beiden Seiten und durch diesen Tunnel sind nicht genaten.
00:36:09: Munition, Essen, Medikamente geflossen und auch die Menschen sind hin und her geflüchtet.
00:36:15: also man hat auch so Verletzte durch diesen Tunnel gebracht und dieser Tunnel lief unter der Landebahn von dem europäischen von den Sarajevo Flughafen und der stand unter UN-Schutz.
00:36:25: deswegen war das eine ziemlich sichere Weg in die Flucht und er war achthundert Meter lang Ja genau und meine Mutter, also sie war damals thirty-fünf.
00:36:41: Und ich war ein Kind aber als Kind musste mich natürlich auch bürgen um durch diesen Tunnel zu kommen.
00:36:46: Wir hatten wirklich nichts außer einen Drucksack uns drei und sind dann da raus.
00:36:52: Ich weiß von da ging es nach Kroatien und da haben wir auf unser Visum gewartet und von Kroatia mit dem Bus nach Berlin.
00:37:00: Also diese Ankupt in Berlin an dem Zopp damals... Diese Busse, also auf einmal war alles... Überall war Licht.
00:37:10: Vorher gab es ja kein Strom in Sarajevo, dann Fernsehen und Zeichenprinkfilme, dann dieses Essen-Schokolade-Eisdee!
00:37:21: Also heute trinke ich keinen Eisdee, aber ein EisdEE ist mir so eine Erinnerung geblieben.
00:37:25: Wie kann man für sich Eisdeedrinken?
00:37:26: Was ist ein
00:37:27: EisDee?!
00:37:28: Und erstes Weihnachten war so krass für mich.
00:37:31: Das kann man sich nicht... Deswegen ist Weihnachten immer noch so krasses.
00:37:35: So nicht Moslem, aber Weihnachten hat sowas ... Ich kann es nicht erklären.
00:37:39: Das ist so was Zauberhaftes mit diesen Lichter und mit den Geschmacken, mit den Düften.
00:37:47: Das is so krass!
00:37:48: Weil wenn du aus dem Krieg kommst und nichts hattest vorher und dann auch einmal in diesem Zaubernland Deutschland kommst... Kannst du nicht anders?
00:37:56: Und von daher, also ich habe diese Chance wirklich von Anfang an genutzt.
00:38:00: Meine Mutter war es klar ihr müsst zur Schule gehen.
00:38:03: Ich glaube für alle Migrakinder ist das klar!
00:38:05: Ihr müsst zur Schule gehen, ihr müsst studieren, ihr musst einen guten Job haben und ja... Also so war's auch.
00:38:15: um nochmal in die Geschichte reinzugehen.
00:38:18: Ich kam in diese Förderklasse mit türkischen Mitschülern.
00:38:24: Die haben türkisch gesprochen, ich dachte es wäre deutsch!
00:38:27: Und das habe ich erst später gecheckt weil... Ich hatte eine Lehrerin.
00:38:33: die hat also unsere Schulplatzenehrerin, die hat mit mir jeden Tag Förderunterricht gehabt und sie hat wirklich zwei Jahre lang.
00:38:42: Also ich hab zwei Jahre lange Förder Unterricht gehabt mit noch einem anderen Mädchen aus dieser Klasse, die auch kein Deutsch konnte.
00:38:49: Die anderen Schüler konnten natürlich alle deutsch Ja, aber wir zwei nicht und wir hatten Förder unter dich.
00:38:55: Und ich kann mich wirklich erinnern nur ich und noch ein anderes Mädchen haben eine gymnasiale Empfehlung damals bekommen... ...und alle anderen Drealschul-Hauptschulabschluss.
00:39:06: Jetzt im Nachhinein denke ich sowieso hat diese Kinder nicht auch Förderunterricht oder so.
00:39:10: Also warum war das auch so?
00:39:11: ne rein türkisch gemächte Klasse?
00:39:18: Ich hoffe dass es heute anders ist!
00:39:21: Wurdest du
00:39:22: damals, oder wie hast du dich gefühlt?
00:39:25: Wurdest du diskriminiert?
00:39:27: Nee, diskriminierend nicht so.
00:39:30: Oder ich kann mich nicht erinnern.
00:39:32: Also... also Ich hatte Angst!
00:39:35: Ich weiß dass wir Angst hatten.
00:39:37: Wir sind in ein Heim gekommen und wir sind gesund und unzenterfalscher Ausgang ausgestiegen und wussten nicht wohin.
00:39:45: Und das war diese Angst.
00:39:47: Meine Mutter hat sich da auch nicht so gut ausgekannt, aber sie ist dann zurück in die U-Bahn und hat den anderen ausgegangen genommen.
00:39:53: Damals gab es ja auch kein Google.
00:39:54: Wie sollte man da gucken?
00:39:57: Ich hatte viel Angst, aber dieses Diskriminiert wurde ich nie.
00:40:01: Ich habe das nie so an meiner Haut erfahren.
00:40:04: Deswegen ist es vielleicht auch Glück oder ... habe ich mich nie auch als Aufenseiter gesehen, sondern hier bin ich.
00:40:13: Was ich
00:40:13: bei so was mir überlege hat man das nicht erlebt?
00:40:19: Ich hab da manchmal auch so englische Gedanken, habe ich nicht erlebt.
00:40:22: und dann denke ich zu mir nach, habe es nicht erlebt oder bin ich einfach...ich bin ja auch so ein naivchen und so achja alles schön und alles Sonnenschein.
00:40:31: und wenn jemand etwas zu hoch ist sagt, dann ordne ich das so ein dass das für mich passt und du bist ja auch sehr sehr positiv wenn du diskriminiert wurdest, dass du das einfach für dich angenommen hast und gedreht hast.
00:40:43: Und gesagt hast ja daraus... Also der Stein den du geworfen hast, daraus baue ich mir jetzt mein Haus.
00:40:50: Das hast du schon mal drüber nachgedacht?
00:40:52: oder ob das vielleicht also die Diskriminierung da gewesen ist?
00:40:57: Du sie einfach nur nicht wahrgenommen hast weil sie dir schlichtweg egal oder auch einfach dich nicht berührt hat.
00:41:05: Es gab mal in der elften Klasse Vorfall mit meinem Geschichtslehrer, der hat mich da fertig gemacht.
00:41:11: Ich wollte versammelte Mannschaften, schlecht man Deutsch sagen und das hätte ich so ein bisschen nach unten gezogen.
00:41:19: aber ich hatte meine Freundin die mich dann hochgezogen
00:41:22: haben.
00:41:23: Das
00:41:23: meine ich!
00:41:24: Und weißt du heute auf die Bühne zu gehen und zu sagen okay Bosnisch ist meine erste Muttersprache und klar mache ich Fehler wenn ich rede...
00:41:34: Gott wie viele Deutsche machen Fehler?
00:41:36: Aber dann ist es halt so, Fehler gehören zum Leben dazu.
00:41:40: und
00:41:42: ja
00:41:43: vielleicht war da auch so ein Dandelbund.
00:41:45: So dir zeige ich das erst recht!
00:41:47: Du hast jetzt gerade gesagt die Freundinnen haben sich nicht hochgezogen und du umgibst dich auch sehr gerne mit Frauen, mit Unternehmerinnen, mit vielen Freunden in deinem Freundeskreis.
00:41:58: Ist gefühlt halbes Berlin?
00:42:02: Wen
00:42:02: kennt Neide nicht, frage ich mich manchmal... Und alle reden über Female Empowerment, about Sisterhood.
00:42:12: Glaubst
00:42:12: du daran?
00:42:13: Ja klar!
00:42:14: Viel ist da so Femmwashing aber ich glaube an den richtigen Zusammenhalt.
00:42:20: also ich habe diese Studienbissigkeit nicht so erfahren.
00:42:24: Ich hab jetzt nicht so erfahrend dass mir eine Frau indikiere kommt und mich irgendwie runter macht obwohl ich weiß das es auch solche Geschichten gibt.
00:42:34: Sisterhood ist gut und wichtig, aber viel wichtiger ist das was du über dich denkst.
00:42:40: Was du willst und was du kannst.
00:42:43: Und ich würde sagen dass das kommt an erster Stelle und dann kommt es andere weil wenn Du keine Idee hast Wenn Du nichts hast dann bringt dir dieser Support gar nicht.
00:42:55: also manchmal wird auch zuviel geredet und so viel gefühlt unterstützt.
00:43:01: Es geht um die Essenz.
00:43:02: Also wenn die Essenzen da ist und dann, wenn die Fertigkeit da ist Dann kann man das auch alleine schaffen.
00:43:08: aber mit sisterhood ist es einfach
00:43:10: Ja.
00:43:10: Aber du hast du hast gerade dass das essenzielle erwähnt in meinen ohren zumindest Angeblich unterstützt.
00:43:19: ja Und ich war zum beispiel gestern auch in einem podcast.
00:43:22: auch morgen erscheint übrigens es ging um Netzwerken.
00:43:25: Ja und du kennst mich ja auch.
00:43:27: also ich bin ja sehr sehr oft und sehr viel Und ich habe spät damit angefangen, tatsächlich als ich sozusagen in Deutschland hier dann fest saß und mein Unternehmen in Russland sozusagen geschlossen werden musste.
00:43:41: Da musste ich mich neu orientieren.
00:43:43: Ich war super vernetzt in Moskau und in Russlands aber eben nicht.
00:43:49: Dann habe ich erstmal alles angenommen und fand es super aufregend und dachte auch,
00:43:56: dass das
00:43:57: mich weiterbringt oder mir was ... Und ich habe gegeben, gegeben und hatte irgendwann mal das Gefühl okay.
00:44:05: Wann und was kommt bitte auch
00:44:08: zurück?
00:44:10: Ich verbinde... mit Juicy jetzt auch diesen Podcast seit zweieinhalb Jahren.
00:44:15: wir machen Frauen sichtbar.
00:44:18: Wir erzählen diese Geschichten die sonst unerzählt geblieben wären und die aber super wichtig werden weil wir die anderen dadurch ermutigen.
00:44:30: Und frage mich manchmal, erwarte ich zu viel?
00:44:33: Oder so kommt da noch was
00:44:35: auch für mich.
00:44:40: Also dieses Zisterhut spüre ich nicht am eigenen Leib.
00:44:43: weißt du also wenn Männer irgendwie unterwegs sind und Netzwerken dann machen sie Geschäfte halt und empfehlen sich gegenseitig.
00:44:49: Ich habe noch keine einzige Empfehlung von meinen Netzwerke von einer Frau erfahren.
00:44:56: Weißt
00:44:56: du?
00:44:58: Ich stelle alles in Frage.
00:45:00: Ja, also ich kann das nachvollziehen was du sagst und weil ich empfehle ja auch irgendwie ständig grauen und sage du musst mit der vernetzen.
00:45:13: Ich habe das Gefühl dass es so in meiner Natur... Also ich liebe dumme Sprüche und diese eine dumme spruch war.
00:45:20: die Sonne scheint auch jeden Tag und fragt nicht nach.
00:45:24: Sag nicht so, sag mal danke dass ich scheine und ich habe mir gedacht okay.
00:45:29: Ich kann empfehlen wenn es kommt wenn ich hier warum ich sage viel wichtiger ist das du an dich glaubst dass du eine Essenz hast und dass du für dich einstehst nämlich So wenn du etwas hast was du bieten kannst dann kannst du's auch anbieten.
00:45:44: und jetzt pro tip für alle Auch für dich, Elena.
00:45:47: Wenn du jemanden kennst der Vorträge also der Events organisiert und der Speaker sucht dann geh zu dieser Person und sage hier ich kann dir tausend Frauen empfehlen aber Ich bin auch eine Speakerin!
00:46:05: Ja,
00:46:05: du musst ihn sagen.
00:46:06: So jetzt bin ich mal dran!
00:46:08: Jetzt möchte ich auch mal an den Tisch... ...jetzt möchte ich auf die Bühne zeigen.
00:46:14: Warum erzähle ich das?
00:46:16: Ich habe es mir selbst erfahren.
00:46:18: also ich bin hier in der Gründerinnenzentrale.
00:46:20: Ich hab tausend Gründern und ich gebe gefühlt so immer Sports hin und her.
00:46:25: Elena Du bist immer super busy.
00:46:27: Ich habe dich tausenmal eingeladen.
00:46:29: Du kannst nie!
00:46:34: Aber...
00:46:35: Lass mich als Speakerin
00:46:36: ein, dann komme ich.
00:46:38: Okay!
00:46:38: Als Speakerin.
00:46:40: Du musst ja das mal Genossenschaft darin werden und werden mir was Speakeraufträge
00:46:43: sprechen?
00:46:44: So geht Business Leute so geht Business Impost best.
00:46:47: Was ist da auf?
00:46:50: Nein, du wirst die andere.
00:46:51: Nee aber auf den Punkt zurückzukommen.
00:46:53: also letzte Woche fand ihr Degut statt und ich habe dort als Speaker in meine Geschichte erzählt warum es wichtig ist Rollmodel zu haben.
00:47:04: Die Franziska, die das gemacht hat.
00:47:06: Als sie das organisiert hat, hat sie mich natürlich gefragt, kennst du Leute?
00:47:10: Und ich habe ja jemanden empfohlen und meinte so aber Franzi!
00:47:17: Ich möchte auch einen Spot!
00:47:18: Und dann meintest du leider wir haben keine Spots mehr!
00:47:21: Du kommst zu spät!
00:47:23: Und ich so ach universe macht es schon irgendein jemand wird schon abdanken du kommst auf mich zurück Und so war das auch.
00:47:31: Sie meinte, ich habe einen Spot frei, willst du den haben?
00:47:34: Ich so ja klar will ich den haben!
00:47:36: Aber ich will damit sagen sie wäre nie alleine auf die Idee
00:47:40: gekommen, dass ich
00:47:41: das auch machen will.
00:47:43: Das heißt hier sisterhood ist schön und gut aber du musst selbst für dich einstehen und sagen hey Netzwerk hier bin ich.
00:47:51: Ich möchte jetzt auch mal dran kommen.
00:47:55: Speaker Slot, ich möchte diesen Workshop.
00:47:57: Also ich glaube man muss wirklich als Frau nach außen gehen sich trauen und zu fragen und Salker hat es immer gesagt wir sind ein Club der Schwester an der VDO eine Club der Freundinnen und da kann man den Club der Freunden sagen so Leute ich agiere als ich brauche diesen und diesen Auftrag.
00:48:15: hilft mir bitte.
00:48:16: Ich glaube da so funktioniert Sisterhood und Empowerment viel besser als wenn man sich darauf verlässt dass jemand an einen denkt weil.
00:48:25: Also ich meine, da muss zwar erst mal im Kopf von dieser Person sein.
00:48:30: Die hat hier Mental Law die hat auch der Arbeit den ganzen Tag irgendwelche Termine.
00:48:35: Es ist ja auch schwer immer diese Person irgendwie im Kopf zu behalten.
00:48:39: Nein also du schaffst es ja auch die Personen den Kopf zu behalten.
00:48:42: Ich gebe dir recht wenn man spricht dann... Also mein Papa sagt immer Ich kann nur etwas verkaufen oder wenn ich was kaufen möchte, wenn ich darüber spreche dann wissen es die Leute.
00:48:52: Und ich habe das auch bei meinen.
00:48:53: größten Angst und ich glaube wegen meinem Papa ist
00:48:56: dass ich keine
00:48:58: Ahnung ein Auto kaufen möchte das dann kaufe und dann jemand sagt aber ich hätte jemanden gehabt für die Hälfte des Preises verkauft.
00:49:06: Hättest doch was gesagt dieses hättest du doch was zu sagen kann ich so große Angst.
00:49:10: deswegen erzähle ich immer was ich gerne hätte.
00:49:12: Aber
00:49:13: ich möchte gerne zu der Sonne Ohne zu sagen, guckt mal ich Scheine und ein Dankeschön zu wollen.
00:49:21: Da gebe ich dir Recht.
00:49:22: nicht, dass so.
00:49:22: trotz ist es der einzige Job der Sonne zu scheinen Und wir haben viele andere Jobs.
00:49:29: und das drüber nachzudenken wen kann ich platzieren kostet unglaublich viel.
00:49:36: Netzwerken kostet unglaublich viel Energie.
00:49:37: Darüber haben wir auch schon in genügend Folgen gesprochen, dass das Energiefesser sind die man haben muss und dass dann irgendwann mal die Frage kommt Moment was springt dabei für mich?
00:49:49: raus ist, glaube ich.
00:49:51: Nicht nur verständlich sondern auch gesund weil wir nun mal nur einen gewissen Anteil an Energie haben.
00:49:58: und auch wenn Netzwerken super viel Spaß macht und ich super froh bin, wenn die Leute, die ich um mich habe empfehlen kann
00:50:06: Wenn es irgendwann
00:50:07: mal kein Returner in West gibt dann mache ich irgendwas falsch.
00:50:11: Dann muss sich überlegen was mache ich falsch?
00:50:15: Weil dann kann ich die Energie, die ich ins Netzwerk verstecke auch in kalter Krise stecken und bekomme dann wahrscheinlich mehr raus.
00:50:21: Und das ist so dieses wo ich sage ja ich scheine super gerne für andere aber irgendwo muss ich diese Energie kosten bis dann auch zurück zählen sonst höre ich auf zu scheinen und kippe um dass es dann glaube ich nicht so gut
00:50:34: Ja, aber ich bin absolut d'accord mit dir, Justia.
00:50:40: Und wie gesagt, also ich hinterfrage auch bestimmte Sachen mittlerweile sehr.
00:50:44: auf der anderen Seite kann ich auch leider total verstehen weil ich bin einfach nun mal so...
00:50:48: Ja man macht das einfach!
00:50:50: Aber trotzdem ist
00:50:51: es da... Ich könnte mich abstellen.
00:50:53: Genau, absolut, absolut.
00:50:57: Mit dem Blick auf die Uhr sei denn es brennt hier was ab der Zunge nicht mehr?
00:51:05: Du bist auch Interview erfahren mittlerweile und eine Spickerin auf großen
00:51:10: Bündeln.
00:51:13: Und endlich mal bei uns im Podcast, worüber wir uns sehr freuen.
00:51:18: Gibt es eine Frage die dir noch nie gestellt wurde wo du fragst warum?
00:51:24: Eigentlich fragt mich keiner danach.
00:51:27: Gebt wohl!
00:51:28: Nein also... Was ist jetzt mit der... Ja, ich meine... Ich glaube
00:51:32: nicht.
00:51:32: Okay, sollen wir dir noch eine Zusatzfrage stellen?
00:51:36: Ja ihr könnt mir ne Zusatzfrage stellen!
00:51:38: Wenn mir was im Nein-Nein einfällt dann kann ich das ja posten.
00:51:42: Sehr gut.
00:51:43: Was ich werden will?
00:51:45: Glücklich,
00:51:45: ne?!
00:51:46: Das ist doch die
00:51:48: Antwort
00:51:50: für immer glücklich.
00:51:53: Nee, ich bin glaub' ich glücklich.
00:51:56: Also meine Kinder sind jetzt so klein und da ist wirklich wenig Zeit, um nochmal irgendwas Großes nach außen zu pushen.
00:52:04: Aber wenn die mal größer sind... Ich habe mal gehört, wenn Kinder zur Schule kommen, dann wollen sie gar nicht so viel Zeit mit einverbringen.
00:52:14: Aber mal gucken!
00:52:20: Selbstständiger sind, dann kommt da noch was.
00:52:23: Vielleicht werde ich eine Yoga-Lehrerin, will nicht werden, aber vielleicht werde ich ne
00:52:27: Hexe!
00:52:29: Warum ich diese Frage gestellt habe?
00:52:31: Weil wir das Ganze im Zyklen betrachten und natürlich sind wir noch weit weg davon.
00:52:38: ein Zyklus ab bzw.
00:52:40: wir schließen einen Zykles ab und fangen das Neue an Und das fließt ineinander über und wir haben noch sehr, sehr viel Zeit.
00:52:47: Was auch immer wir wollen aus unserem Leben zu machen und wieder so gründen und was Neues zu unternehmen.
00:52:55: Ich wünsche mir einfach nur dass diese Verbindung die wir haben bleibt.
00:52:59: und egal was jede von uns macht, dass wir dieses Sisterhood... Das Wort ist Scheiße!
00:53:06: Einfach mal Liebe?
00:53:08: Ja also ich lade euch wirklich ein komm zum am Gründeren Frühstück Eins findet morgen statt, falls ihr Zeit habt.
00:53:19: Aber es wird sich eine Ergelegenheit ergeben wenn ihr beide könnt oder wenn einer von euch könnte und dann mach ich Assisterhood live vor Ort.
00:53:29: Sehr schön!
00:53:30: Vielen vielen Dank lieber.
00:53:31: Leider Ich habe mich echt super gefreut dich hier als gestern zu haben und jetzt noch mal ein bisschen mehr von dir zu erfahren.
00:53:39: Und danke liebe Youstil für deine Energie, für dein Lachen.
00:53:45: Ja, und wie immer
00:53:47: folgen stellt uns unsere Fragen.
00:53:50: Wenn euch während des Podcasts Fragen einfallen einfach gerne in die Kommentare weiticken oder einfach auf Instagram drauf gehen und
00:53:59: auch
00:53:59: nochmal eine Frage stellen kann,
00:54:02: ist es immer
00:54:02: schön mit euch zu interagieren,
00:54:06: was
00:54:07: liegt bei euch an?
00:54:08: Wie seht ihr die ganze Sache?
00:54:10: Und wir
00:54:10: freuen uns
00:54:11: natürlich auf den vierten
00:54:12: Elften!
00:54:13: Und liebe Neider, vielen herzlichen Dank.
00:54:17: Ich komme auch abgeführten!
00:54:19: Ja super!
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