# 52 Bienvenue Angui - Mut zum Standort Afrika
Shownotes
Über unsere Gästin: Bienvenue Angui ist eine preisgekrönte Expertin (ausgezeichnet von Table Media 2025) und eine der treibenden Kräfte der deutsch-afrikanischen Zusammenarbeit. Als Autorin, Designerin und Beraterin baut sie mit ihrem Unternehmen Mobian nachhaltige Brücken zwischen den Kontinenten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Es gibt so Länder, die mehr bürokratisch oder sowas als andere, die unternehmerisch sind und wo du zum Beispiel wenn du mit dem Thema Software umgehen möchtest.
00:00:08: Vielleicht mehr ready to use sind als andere.
00:00:12: aber wenn du in ein Westafrika gehen möchtes Du kannst eine super Idee haben Aber du musst auch die Leute vor Ort die das umsetzen können Und dafür musst du auch investieren.
00:00:22: Herzlich Willkommen bei Business
00:00:23: Zylklen Wenn Mut anklopft.
00:00:25: Der
00:00:25: True Business Podcast mit Justina Nimmich
00:00:28: und Elena Bodinstein.
00:00:30: Wir machen Unternehmerinnen sichtbar
00:00:32: und freuen uns auf die heutige Gästin!
00:00:35: Und das ist heute Birnenvenü an Gü, ich hoffe es war richtig ausgesprochen, mein Französisch ist so schlecht aber es ist ein so wunderschöner Name.
00:00:44: herzlich willkommen liebe Birnen-Venü, herzlich willkommen Elena.
00:00:48: Ich freue mich wie immer sehr sehr sehr zum einen Elena an meiner Seite zu haben und zum anderen eine ganz, ganz spannende Gästin.
00:00:58: Und ja!
00:01:00: Wie geht es euch?
00:01:02: Hallo und herzlich willkommen und der Name von unserer heutigen Gäste heißt ja schon Willkommen.
00:01:08: Also Willkommen, Willkommen sagen wir doch doppelt.
00:01:11: Bienvenu.
00:01:12: Schön dich hier zu haben.
00:01:14: ich hoffe Es geht dir gut.
00:01:16: Super nach Vorhagend
00:01:19: Sehr schön Ja, was haben wir, Justina in der letzten Zeit erlebt bzw.
00:01:24: erleben wir jetzt jeden Freitag?
00:01:28: Wir haben das Wunderbare Glück und da bin ich auch sehr stolz und sehr dankbar an Elena die das Ganze eingefädelt hat dass uns die Berliner Wirtschaft online quasi jeden Freitag folgen von unseren Gästinnen, den Berliner Gästenen präsentiert und nochmal alte Folgen rausholt, sodass alle die noch nicht gehört haben oder sie nochmal hören wollen reinhören können.
00:01:56: Und letzte Woche hatten wir ein an diese Woche anknüpfenes Thema quasi denn wie Lea Sophie Kabic wurde vorgestellt mit ihrem Schulprojekt in Kenia.
00:02:11: Wir setzen auch fort mit Afrika, denn diese Woche... Ich weiß übrigens nicht wann der Podcast rausgeht.
00:02:18: Diese Woche
00:02:20: wird Andrea Buhry noch meinen Fokus genommen mit ihrem Projekt in Marokko und heute haben wir ein Bien-Dénue und ich darf dich meine Lieber vorstellen!
00:02:33: ist Unternehmerin, Autorin und Designerin.
00:02:36: Sie arbeitet an der Schnittstelle zwischen Deutschland und Afrika in Wirtschaft, Kultur und internationaler Zusammenarbeit.
00:02:43: Sie ist Gründerin von Mobium sowie der Designemarke B-Wise für hochwertige Businesstaschen.
00:02:50: Als Autorinnen hat sie mehrere Bücher veröffentlicht darunter Germany from A to Z a journey through its Economy and Culture.
00:02:59: Sie wurde von Table Media als eine der hundert Persönlichkeiten ausgezeichnet, die die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit prägen.
00:03:08: Lieber Bienvenu, bist du mit diesem kurzen Intro einverstanden?
00:03:13: möchtest du etwas korrigieren oder hinzufügen?
00:03:17: Ja erstmal vielen Dank Helena!
00:03:18: Vielen Dank Justina für die Einleitung heute.
00:03:21: das ist für mich eine große Privilege und es ist sehr gemütlich.
00:03:26: Danke für diesen Einsatz Und was du gesagt hast, Elena ist perfekt.
00:03:30: Ich kann nichts anders hinzufügen sonst es wird zu viel.
00:03:35: Erst mal die drei sind immer die Leute... Du machst schonmal viel?
00:03:39: Wenn ich noch etwas... Das würden wir verzupferieren und dann bleiben wir dabei!
00:03:45: Sehr cool!
00:03:47: Dann darf ich an meine liebe Justina übergeben für die Eröffnungsfrage.
00:03:52: Super Dankeschön!
00:03:55: Danke.
00:03:56: Heute hätte ich es vergessen, weil ich einfach schon so viele Fragen haben.
00:03:59: aber die erste Frage ist trotzdem wir sind die Businesszyklen und wir heißen so, weil wir unser Businessleben als Zyklus sehen und nicht als linearer Ablauf.
00:04:12: und daher
00:04:13: die Frage
00:04:14: an uns
00:04:15: wenn
00:04:15: du dein Business oder dich als Businessperson siehst, weil du ja so viele Themen hast Wo würdest du dich im Businesszyklus platzieren?
00:04:27: Wow, das ist eine ganz schöne und tiefe Frage.
00:04:32: Ich bin seit Jahrzehnteinundzwanzig selbstständig so Unternehmerin Und heute wenn ich auch ehrlich zu mir bin, bin ich schon in einer Phase der Bilanz ja und auch der Umstrukturierung.
00:04:45: Ich muss nach fünf Jahren mich fragen was habe ich erreicht?
00:04:50: Wie geht die Reise weiter?
00:04:53: Was habe ich besonders gut gemacht, weniger gut gemacht?
00:04:57: Wo sieht meine Stärke?
00:04:58: und so weiter und so fort.
00:04:59: Und ich bin gerade tatsächlich in dieser Phase wo ich an diesem Bilanz Selbstständigkeit und was ich vorher gemacht habe, das ist für mich das Beste.
00:05:15: Ich habe sehr viele Ideen momentan, ich arbeite an vielen aber ich frage mich vieles über mein Business-Modell, was für mich am besten passt.
00:05:26: Wie ich kann mein Leben insgesamt zusammenbringen.
00:05:30: Das heißt wenn ich einfach Zeit für mich haben möchte weil er ist selbstständig und ich habe auch keine direkte Mitarbeiter sondern ich arbeite mit Partnern zusammen.
00:05:41: das heisst ich muss auch sehr viel alleine tun obwohl ich das auch kann aber es ist sehr viel zeit intensiv und auch von der Persönlichkeit Und es ist vielleicht diese Reflexion, die ich jetzt habe.
00:05:56: Bei dieser Bilanz habe ich trotzdem sehr positive Ergebnisse zum Beispiel die Tatsache dass sich meine Projekte umsetzen könnte und das ich auch etwas geschaffen hab.
00:06:11: Für mich das beste Beispiel ist das mit dem Buch weil ich denke nicht, dass ohne diese Freiheit ich dazu gekommen wäre, ein Buch zu schreiben.
00:06:22: Weil ein Buch benötigt so viel Zeit und Energie... weil es frisst einfach alles!
00:06:30: Und ich merke das auch jetzt, weil ich bin ja dabei auch etwas anderes zu machen.
00:06:37: Das ist schön an der Seite aber ich bin schon mal sehr froh auf anderer Seite.
00:06:44: Ich bin bei der Planung für die nächsten fünf beziehungsweise nächsten Jahren, wie ich mich am besten umstelle.
00:06:54: Und du hast ja drei verschiedene Bereiche also das Schreiben was ja grundsätzlich auch das Schreiben kostet sehr viel Energie.
00:07:03: da gebe ich dir recht.
00:07:04: nicht dass du trotz kommt die Arbeit danach wenn man das Buch promoten muss und durch die Gegend tuckert und überall mal aus dem Buch vorliest und was erzählt.
00:07:13: also das kostet viel Zeit.
00:07:16: aber zeitgleich Hast du ja die Taschenmarke und diese Beratungsfirma?
00:07:24: Wo ist denn... Und jetzt einfach mal so aus unternehmerischer Sicht.
00:07:29: Was ist denn deine Cash-Cow, wo du sagst okay das bezahlt mir meine Brötchen und da bin ich happy dass sich das habe weil es einfach super läuft und der Rest ist... Ja bringt vielleicht genauso viel oder vielleicht sind sie auch
00:07:42: ausgeglichen?
00:07:46: Das ist tatsächlich die Frage, weil wenn ich das so sage, Designerin, Autorin und Unternehmerinnen.
00:07:55: Es ist ein bisschen so wow!
00:07:57: Was ist einfach ihr Core-Business?
00:08:00: Alles hat trotzdem eine Unsprung und eine Basis.
00:08:05: Das sind diese interkulturelle Brücke, die ich bauere zwischen Afrika und Deutschland.
00:08:11: Andererseits kulturell, andererseits wirtschaftlich.
00:08:14: Das heißt Mubiang steht für Making One Bridge for Investment in African Nations and Germany.
00:08:21: Das ist mein Business, damit habe ich mich selbstständig gemacht!
00:08:27: Ich baue diese Brücken zwischen Deutschland und wenn ich sage Afrika das ist nicht richtig weil es zu groß ist, das sind wirklich Elfenbeinküste, so Côte d'Ivoire.
00:08:40: Wie finnest
00:08:40: du das nicht in deiner Beschreibung direkt?
00:08:44: Warum definierst du das dann auch nicht so gezielt in deiner Beschreibung, sondern sagst dann Afrika und nimmst das ganze Kontinent rein?
00:08:52: Ja weil
00:08:53: am
00:08:53: Ende es ist trotzdem Werte die das Kontinent vereinigt.
00:08:58: Und wenn ich in Afrika, in Kodivor bin kann ich auch für Senegal und diese ganze Region arbeiten.
00:09:06: Es ist manchmal als Türöffner für eine Region gedacht aber tatsächlich In Côte d'Ivoire habe ich Partner in verschiedenen afrikanischen Ländern, deswegen kann ich auch durch diese Partnern viele Länder in Afrika abdecken.
00:09:24: Das ist genau dieser Core-Business von mir und der Rest ist da drauf gewachsen.
00:09:29: Wieso?
00:09:30: Ich war sehr oft seit Jahrzehnte und Drei, Dreiundzwanzig war ich sehr viel in Côtes d' Ivoire Und als ich mit den Leuten gesprochen hab es ist mir ganz klar geworden dass diese Kooperation zwischen Côte d'Ivoire zum Beispiel und Deutschland nicht sehr verständlich ist.
00:09:49: Sie haben mich so viele Fragen gestellt, und am Ende ist mein Buch entstanden.
00:09:54: Und dieses Buch am Ende is ein Tool um die Leute aus Côtes d'Oiroda egal wo sie herkommen und wenn sie in Deutschland investieren möchten oder ein bisschen besser gehen lernen möchten können das benutzen.
00:10:07: Das heißt es ist von dort... Es ist ein Baby entstanden oder geworden.
00:10:14: Und das mit der Taschen auch, ich bin nicht so geboren und sagen ja, ich habe eine Designer-Schule gemacht
00:10:22: usw.,
00:10:23: Ich denke, ich hab etwas in mir was sehr viel afrikanische Völker zu sehen ist, dass es diese Entrepreneurship aus dem Not auch, Ja?
00:10:36: In Afrika!
00:10:37: Das ist ein Kontinent wo er sehr sehr viel Entrepreneur gibt, aber sehr viel aus Not.
00:10:44: Ich habe ein Problem und möchte eine direkte Lösung haben was mich jetzt einfach so dient.
00:10:49: Und ich bin auch mit diesen Achtungweise so gegangen als ich diese Marke wie weiß geschaffen hab.
00:10:57: Ich hatte selber als Frau ein Problem zwischen Deutschland und Côte d'Ivoire zum Beispiel und auch Frankreich weil ich bin Französin, also ich bin in Frankreich geboren und das heißt es ist wirklich die drei Ecke und ich bin sehr oft zwischen Paris Berlin und Abidjan.
00:11:11: Und irgendwie, ich wollte einfach eine Tasche haben die mir hilft und nicht als Hindernis ist und ich wollte etwas
00:11:18: Schönes
00:11:19: und wo ich meinen Computer und alles haben könnte und Probleme.
00:11:23: Und diese Idee ist in der Woche nochmal entstanden.
00:11:27: Ich habe hier gesagt, ich möchte gerne so eine Taschen haben und dieser Konzept war sofort in mein Gedanken, in meinem Kopf Und ich habe eine Skizze gemacht aufs Papier.
00:11:39: Das heißt, ich hab eine Tasche aus dem Papier gemacht und weil ich in Côte d'Ivoire mein Netzwerk gemacht habe, ich kannte einen sehr guten Handwerker.
00:11:47: Ich bin mit diesem Papier, dieses Skizzer gesagt, das ist meine Tasche!
00:11:52: Kannst du das jetzt in etwa weggeben?
00:11:55: Und er sagt, oh, das war eine Herausforderung aber ich mache es.
00:11:59: Und dadurch, wieso ich sage dass hier einfach alles hängt zusammen Das zeigt auch die Kreativität und diese Forschung und Entwicklung, was in Côte d'Ivoire bzw.
00:12:10: was in Afrika auch machbar ist Ich schätze das vielleicht auch in Deutschland machen können.
00:12:15: Diese Entwicklung weil es ist eine Entwicklung.
00:12:18: Es wurde sogar hier In Deutschland bei DPMA so gegeben, dass heißt es ist patentiert worden.
00:12:24: Es gibt nicht nur so eine Tasche, sondern auch etwas anderes.
00:12:28: Deswegen dieser Basis euphorische, deutsch-afrikanische Brückenerbindung.
00:12:37: Aber am Ende von dieser Mutter sozusagen sind viele Babys gekommen diese Büschern und jetzt diese Taschen.
00:12:46: Und ich sage wirklich Designerin weil klar wie gesagt Ich habe vielleicht keine Schule und so weiter gemacht aber ich hab trotzdem etwas entwickelt und es wird auch weiterentwickelt und das Produkt existiert jetzt und kann man das auch kaufen etwas, was noch nicht gibt.
00:13:04: Und wie gesagt alles ist von dieser Reise entstanden.
00:13:08: Sehr schön!
00:13:09: Jetzt hast du selber kurz angedeutet... Du bist in Frankreich geboren und du bist Französin.
00:13:17: Du hast vor zwanzig Jahren bis du nach Deutschland gekommen.
00:13:21: Kannst du uns ein bisschen auch dein Wege her skizzieren?
00:13:25: Warum?
00:13:27: Warum bist du nicht in Frankreich blieben, warum nicht diese Brücke von Côte d'Ivoire nach Frankreich und zurück?
00:13:33: Was hast du mit Deutschland?
00:13:35: oder was planst du vielleicht auch Großes mit Deutschland.
00:13:39: Ja das ist auch eine sehr gute Frage und sehr oft wenn ich selber dieser Fragestelle an Kollegen die ich kenne, sehr oft habe ich das gesagt ja ich habe jemanden kennengelernt und ich bin etwa so hierher gekommen aus Liebe.
00:13:54: Bei mir war das überhaupt nicht der Fall, auf jeden Fall nicht so bewusst.
00:14:00: Ich war bei mir bewusst dass ich nach Deutschland wollte weil ich habe alles auch in Frankreich meine Studium Richtung Deutschland gemacht.
00:14:09: aber die Frage wieso Deutschland?
00:14:11: Das ist eine sehr gute Frage weil ich denke im Leben es gibt keine Zufälle Aber meiner Geschichte mit Deutschland ein großes Zufall.
00:14:24: Weil ich habe zwei Brüder, zwei große Brüdern.
00:14:26: eine hat Deutsch gelernt der war sehr gut in der Schule der andere hat Spanisch gelernt und auch gut in den Schulen.
00:14:34: aber der das Deutsch gelernt hat war sehr good in der schule und er hat mir gesagt wir haben nun bitte wähle Deutsch überhaupt nicht.
00:14:41: es ist zu schwer gesagt wenn er das mir sagt Mache ich nicht.
00:14:48: Also
00:14:48: hast du nicht?
00:14:48: Ich dachte, du zeigierst das nicht!
00:14:49: Nein, ich
00:14:50: mache es nicht und ich mache
00:14:51: einfach
00:14:53: Englisch mit meinen Andere Bruder weil er könnte mir danach weiterhelfen, weil er gut daran war.
00:14:58: Und ich musste mich anmelden bei dieser Schule aber es gab die Möglichkeit zwei Sprachen geistheitlich zu lernen so Englische normal und diese zweite Sprache.
00:15:10: Und ich habe leider schlecht gelesen.
00:15:12: Ich habe jemanden gedacht, ich kann Englisch und Spanisch.
00:15:17: Dann habe ich einfach mein Formulat zugeschickt.
00:15:20: Aber in der Tat gab es nur eine Option – Englische-Deutsch!
00:15:24: Als ich schon ein Jahr war, war ich in einer Klasse, wo ich nur mit Leute mit Englischen Deutsch war.
00:15:32: Da hat er mich gesagt... Was mache ich denn hier?
00:15:35: Ich habe dich das nicht gewählt.
00:15:36: Irgendwas ist schief gelaufen!
00:15:39: Ja, und dann bin ich zu meiner Lehrerin gegangen und sie hat gesagt ja was ist los?
00:15:44: Sie meinte nie, an dem Moment wo du dieses Formular ausgefühlt hast, das war automatisch Deutsch Englisch.
00:15:50: Du kennst jetzt die Klasse.
00:15:52: trotzdem wechseln wenn du das möchtest aber du bist in dieser Klasse, da habe ich mir gedacht ich muss sowieso danach Eine zweite Sprache lernen, wenn es die Deutsch nicht klappt.
00:16:01: Ich kann immer noch Englisch, Spanisch werden.
00:16:04: Da bin ich geblieben und ich hatte das Glück dass ich eine super Lehrerin hatte.
00:16:09: Eine Professorin, die wirklich mit Herzenblut war Und sie hat mir ja diese Verbindung zu Deutschland gegeben und sie hat diese Verbindungen geschafft und ich habe von dieser Zeitpunkt her wirklich die deutsche Sprache gelernt und gemocht und es hat danach meine ganze Studium beeinflusst, bis ich heute hier bin.
00:16:31: Ja?
00:16:33: Ich unterstelle jetzt einfach mal das in Frankreich ganz viele Menschen Deutsch lernen und trotzdem aber nicht in Deutschland landen und dann auch noch zwanzig Jahre hier verbringen und dann noch Business hier machen.
00:16:45: also was ist da?
00:16:48: Sie hat mir diese Liebe zu Deutschland vermittelt Ja, nicht nur für die Sprache sondern auch für diese Welt.
00:16:58: Hast du dann auch Schüler austauscht?
00:17:00: Genau!
00:17:01: Wir waren einfach in einem Integrationssystem... In meiner Klasse, ich heiße überhaupt nicht Bienvenue.
00:17:06: Meine Vorname war Lina.
00:17:09: Lina?!
00:17:10: Ja weil wir hatten alle deutsche Namen.
00:17:13: So das heißt es... Würdest du selber
00:17:16: auswählen oder wie kommst Du jetzt von Benvenuna zu Lina?
00:17:19: Unsere Professorin wollte dass wir uns richtig in dieser deutschen Welt weißt du integrieren.
00:17:25: Sie hat uns alle verschiedene Namen gegeben, ja?
00:17:29: Ich weiß nicht,
00:17:30: was ich darüber trinken soll!
00:17:32: Nein, das ist auch eine Rolle spielen bei so wie in Theater.
00:17:35: Wir haben auch sehr viele Theaterstücke gemacht.
00:17:37: Das heißt wir waren wirklich... Wir haben
00:17:39: die Spargeliebt.
00:17:40: Genau, wir haben das richtig dann in der Schule gelebt.
00:17:43: Wir waren auch sehr viel auf Schule austauscht und ich hatte immer immer sehr gute Erfahrungen mit den deutschen gemacht, egal wo ich war.
00:17:54: Ich war auch in sehr kleinen Städten zum Beispiel Kiersburg.
00:17:57: Ich weiß nicht mal, zwanzig-fünfzig-zwei-tausend Menschen.
00:18:01: Ich bin vielleicht die Einzige, bei der ich war so, hab ja nicht du bist da!
00:18:04: Aber es gab nicht so viele, die aus Afrika kommen.
00:18:07: Ich habe immer, immer sehr gute Erfahrungen gehabt und deswegen wollte ich das mit Deutschland machen und weitermachen.
00:18:15: Das Thema Business ist nachgekommen weil ich erst einmal eine Literatur mit Musik-Abitur gemacht.
00:18:22: Das hat überhaupt nicht mit Business zu tun, aber ich wollte... Ich wusste dass ich international gehen möchte und ich habe mich einfach die richtige Frage gestellt was kann ich machen um frei zu sein und in die Welt zu gehen ohne dass ich Probleme hab?
00:18:36: das heißt die Sprache musste nur ein Tool sein und ich musste dann eine Knowhow haben.
00:18:42: deswegen habe ich einfach so einen Master in Marketing und Kommunikation gemacht deutsche Sprache, damit ich einfach entweder nach Deutschland oder nach Österreich und so weiter arbeiten könnte.
00:18:53: Weil danach habe ich einfach diese Liebe zu dieser Darregion so entwickelt.
00:19:01: Also du bist dann irgendwann mal nach Deutschland gekommen wie auch immer?
00:19:04: Warum auch immer?
00:19:05: Und was hast Du denn hier erst einmal gemacht?
00:19:08: Ich hab erstmal in einer Firma gearbeitet wo ich für Frankreich gearbeitet habe.
00:19:13: Ich habe zehn Jahre für die Beziehung Deutschland-Frankreich geararbeitet.
00:19:17: Erstmal habe ich Lebensmittelprodukte hier vertreten, das heißt für Markt und so weiter.
00:19:25: Für eine Firma die hier das gemacht hat zur Pixar heisst sie.
00:19:30: Und danach habe ich für die französische Messen, Fachmessen gearbeitet.
00:19:35: Deutschland ist schon mal das anstechen für Messen aber in Frankreich gibt es auch sehr schöne und gute Messen und ich hatte für die auch hier gearbeitet und mein Ziel und meine Mission war deutsche Aussteller, deutsche Besucher für diese russische Fachmessen zu gewinnen.
00:19:55: Das habe ich zum Beispiel zehn Jahre gemacht und ab im Jahr zwei Tausendundseinzehnt habe ich total
00:20:02: ein paar
00:20:03: Jahre genau so gedacht.
00:20:05: Ich habe jetzt Deutschland-Francofone bzw.
00:20:09: afrikanische Beziehungen gemacht und ich bin bei Bundesverband mit der ständigen Wirtschaft gewechselt hier in Berlin.
00:20:17: Deswegen lebe ich auch heute noch in Berlin.
00:20:20: Und dann war ich Direktorin für die afrikanische Abteilung und die frankofone Abteilungen, Ich habe die Mittelstandsalliens Afrika aufgebaut sowie die Mittelstrand BVB aufgebaut damit die Mitglieder von BVW Brücken zu Afrika durch diese zwei Netzwerke haben könnten.
00:20:40: Cool!
00:20:41: Es hört sich sehr interessant an und dann aber einundzwanzig hast du entschieden einen eigenen Weg zu gehen.
00:20:48: Genau, das heißt ich habe was ich für den BVM wie gemacht hab.
00:20:51: Habe ich dann als selbstständig auch weitergeführt?
00:20:55: Das ist wirklich... Weil
00:20:56: so viele Anstarken kam oder...?
00:20:59: Weil ich wollte erstmal einen Freiraum haben und wirklich meine Gedanken, meine Projekte umsetzen weil ich hatte sehr viele Projekten im Kopf.
00:21:10: Und dann es war für mich viel einfacher das alleine zu machen und klar hatte ein paar Kunden, aber ich wollte diese Freiheit auch
00:21:21: erleben.
00:21:22: Aber kommen die Kunden dann gezielt auf dich zu?
00:21:25: Weil sie sagen okay, ich möchte Geschäft drüben machen oder ich habe Schwierigkeiten oder sehst du die Saat dass sie sagen oh das wäre ja vielleicht gar nicht so schlecht rüberzugehen.
00:21:36: oder ist es ein Mix?
00:21:38: Genau!
00:21:38: Das ist das Wort, das ist ein Mix.
00:21:40: Man kann nicht sagen Sie stellen hier die Heihe nach?
00:21:45: Nein, überhaupt nicht.
00:21:46: Es braucht immer eine Akquise und immer ständig am Arbeiten Leute zuzuhören, zugehen usw.
00:21:58: Aber das ist ein Mix!
00:21:59: Andere sind auf mich zugekommen wegen Empfehlungen.
00:22:03: Und bei Anderen beim
00:22:06: BVMW schon ganz guten... Ja Ein gutes Standing dir aufgebaut.
00:22:14: Ja, auf jeden Fall und dieser Verband hatte mir auch diese Chance gegeben eine gute Basis auf jeden fall zu haben.
00:22:24: Du hast gesagt, du bist mir oder weniger mit der deutschen Kultur auch mit aufgewachsen.
00:22:28: Durch die Schule, durch diese Lehrerin, die sehr deutsch
00:22:32: war
00:22:32: offensichtlich.
00:22:34: Gab es trotzdem irgendwie ein Kulturschock für dich?
00:22:37: Als du zum Beispiel nach Deutschland gekommen bist das erste Mal oder als du hier dann tätig wurdest gab's irgendwas was du dich so vom Kopf gestoßen hattest?
00:22:48: Oder was Lust hast
00:22:49: du vorbereitet?
00:22:52: Es ist immer stückweise gegangen, weil das erste Mal als ich hier war, es ist nicht das gleiche als das zweite oder dritte Mal ja.
00:23:04: Als ich mein erster Praktikum hier gemacht habe so in Deutschland, das waren diese kleinen kleine Stadt Kirspe in NRW und was für mich richtig Kulturschock war, ... mit diesen Essengewohnheiten.
00:23:21: Das dachte ich
00:23:23: auch, Brotzeitabend!
00:23:25: Einer wirklich?
00:23:26: Wirklich?!
00:23:26: Und weil es ist eine Sache, wenn du das lernst in der Schule... Es bleibt trotzdem theoretisch und wenn du sagtest, nicht schaliert.
00:23:35: Auch in der Familie, weil ich war in einer Gastfamilie... Ich war wirklich schockiert, ich kann dich daran erinnern,... Weil für mich, wenn Du ein Brot mit Salami oder... ein Käse ist, es ist ein Sandwich und das isst du zum Mahlzeit.
00:23:54: Und das war hier zum Frühstück
00:23:55: z.B.,
00:23:56: ich war so.
00:23:57: was ist das denn?
00:23:58: Wenn du so viel isst zum Frühstag, was isst Du dann am Mittag
00:24:03: usw.?
00:24:03: Das war für mich erstmal ein Kulturschalk weil wir sind in der Tat sehr daran gewöhnt etwas süßes zu haben.
00:24:09: Es ist kein Küche mit Croissant oder Konfitur usw.
00:24:12: Das ist wirklich so!
00:24:13: Ich war auch daran gewohnt sowas zu haben und da musste ich, weil die Familie das auch gemacht hat
00:24:18: Käse
00:24:19: ist ... Es ist für mich ja, okay?
00:24:22: Und weil es für mich auch total krass war.
00:24:25: Das ist richtig diese Wurstzeit um zehn Uhr.
00:24:29: Ich habe in einer Industrie für Industriefirma gearbeitet und zehn Uhr das war so eine Mahlzeit wo viele Wursten waren da und die Leute haben das einfach gegessen.
00:24:41: wie gesagt das hab ich in der Ja, in der Schule geht alles.
00:24:46: Aber das zu erleben... Was
00:24:47: die das dann wirklich so machen?
00:24:50: Und auch diese Tendenz nur Spruddelwasser zutrinken Wenn du sagst ich möchte einen Wasser haben Das ist ganz natürlich dass man ein Pruddelwasser gibt.
00:25:00: aber bei uns ist es etwas besonderes.
00:25:03: Überall auf der Welt ist es was Besonderes außer in Deutschland.
00:25:07: Ich warte total überfordert.
00:25:09: Es war mehr dieses Schock weil der Rest ganz bewusst und deswegen bin ich auch hier gekommen.
00:25:17: Ich liebe diese Genauigkeit, diese Ordnung usw.
00:25:22: Das ist jetzt was für mich wichtig ist und deswegen habe ich keinen Schock dafür gehabt.
00:25:28: wenn man muss zum Beispiel warten dass die Ampel grün wird bevor du über die Straße gehen soll das ist für mich kein Thema.
00:25:38: aber das andere war erstmal für mich ein Kulturschock.
00:25:41: Und danach die Erfahrungen, die ich gemacht habe, was für mich sehr spannend war.
00:25:45: In Frankreich oder damals in meiner Zeit, du konntest einfach diese ganze Müll in eine Mülltonne lassen ja und ich weiß nicht... Ich denke aus Vollheit hab' ich das gleiche hier gemacht!
00:25:57: Das war wirklich für mich.
00:25:59: Wo warst du?
00:25:59: In welchem Bundesland ist der noch
00:26:00: im Bundesland?
00:26:01: In dieses Mal, ich war in Allgäu.
00:26:03: Ah, ja, das sind nochmal...
00:26:06: Und die Hausmeisterin Sie ist ausgerastet, sie ist zu mir gekommen.
00:26:12: Die hat mich fertig gemacht!
00:26:15: Aber das war nicht... weil sie böse oder so was ist?
00:26:19: Das ist einfach Ordnung.
00:26:20: Und sie hat mir danach
00:26:21: erklärt.
00:26:22: Ich habe gesagt, ich habe das Schlimmste.
00:26:26: Meine ganze leere Flaschen hab' ich dann zwar in Müll gestellt.
00:26:30: Ich weiß nicht ob ihr euch vorstellen könnt.
00:26:33: Es waren vielleicht zwanzig bis dreißig.
00:26:36: Sie war wandelig.
00:26:38: und wann habe ich gesagt
00:26:39: Okay,
00:26:40: ich gebe dir diese Flaschen.
00:26:41: Das ist schon mal Geld.
00:26:43: Sie hat das genommen und es wurde einfach alles gegangen.
00:26:48: Schreibst du auch
00:26:49: in deinem Buch über diese
00:26:50: Erfahrungen?
00:26:51: Ja habe ich.
00:26:55: Du hast natürlich jetzt die ganzen Klischees angesprochen, die ich immer wieder in meinen Trainings ganz am Anfang noch bevor wir sozusagen tief in die Kultur und kulturell ist Standards und Werte einsteigen.
00:27:07: Da bleiben wir ab der Oberfläche.
00:27:09: also mich wunderts dass du mit den Werten angefangen hat und die ganz normal für dich waren und dann bei diesen sozusagen Banalitäten und Oberflächlichkeiten dann gescheitert bist kann man sagen.
00:27:24: noch ein zweites Buch.
00:27:25: Hast du uns angekündigt ganz am
00:27:27: Anfang?
00:27:28: Ja,
00:27:29: warum geht es da?
00:27:31: Darfst du schon fragen?
00:27:34: Ich hab das auch gesagt dass ich als Brücke baurend bin und für mich die Brücke haben zwei Seiten.
00:27:41: Es ist nicht nur Deutschland Afrika zum Beispiel oder Deutschland die Welt aber es gibt auch Afrika Deutschland umgekehrt!
00:27:51: Ich habe mit Deutschland angefangen Das heißt für alle, die nach Deutschland möchten und das Land besser verstehen können.
00:28:02: Ich denke es ist jetzt Zeit für die Deutsche dass ein Buch kommt
00:28:08: wo
00:28:10: diese Kontinentafrika einfach gestellt wird und richtig gestellt wird diese Bilder, die wir haben, die immer schlechte Nachrichten bringen usw.
00:28:21: So meine Idee war eine Brücke durch dieses Buch zu schaffen damit alle beziehungsweise Unternehmer, das war schon mal für Unternehmer gedacht weil ich... Das hängt alles mit meiner Arbeit zu tun und das ist auch für mich ein Arbeitstool.
00:28:37: aber wie kann eine Firma aus Deutschland wissen dass sie Afrika als Opportunitätsregion sich richtig anschauen soll, dass das Potenzial da geht.
00:28:51: Und da wollte ich eine richtige Bild geben.
00:28:55: Aber wir sprechen jetzt von Afrika und habe ja meine eigenen Erfahrungen mit dem Kontinent gemacht und war in Nigeria und jetzt war ich auf der anderen Seite in Kenia und musste feststellen...und in Südafrika und musste Das sind komplett unterschiedliche Welten.
00:29:16: Man kann Nigeria nicht mit Kenia vergleichen und mit Südafrika, da kann man schon seine Präferenzen haben wo man sich wohler fühlt oder eher vorstellen kann zu agieren, wo ich dir absolut recht gebe.
00:29:33: dieses Entrepreneur-Ding das habe ich jetzt überall erlebt Mein Mann und ich sehr lieben, schätzen und wirken lassen.
00:29:43: Aber trotzdem ist es ja auch immer so, dass zumindest was mir gespiegelt wird, das man eben nicht über Afrika sprechen soll, weil wir sprechen in den seltenen Fällen über Europa sondern dann doch über die einzelnen Länder.
00:29:58: Jetzt sprichst du aber hauptsächlich über Afrika!
00:30:02: Wie geht das einher?
00:30:05: Das ist ein sehr guter Punkt in Justina und das ist ganz bewusst, dass ich das gemacht habe.
00:30:10: Es ist ganz klar, dass Afrika ein Kontinent ist und kein Land, aber es geht um die Werte.
00:30:16: Du sagst auch, ich bin eine Europäerin?
00:30:18: Was bedeutet das?
00:30:19: Er sind so Werte, die einfach als Europäer oder so verbinden.
00:30:26: Aber gibt es
00:30:27: afrikanische Werte?
00:30:28: Die wirklich alle afrikenischen Länder verbinden?
00:30:34: Genau, und das wirst du in meinen Buch zum Beispiel erfahren.
00:30:37: Und wenn ich z.B.
00:30:40: von Afrika spreche
00:30:42: meine
00:30:43: Vorgehensweise, weil es gibt eine Vorgehhensweise Ich werde über Themen die wirtschaftlich und kulturell sind aber regional sprechen.
00:30:53: Je nachdem welcher Thema ich angehe gibt es immer ein passendes Land dazu.
00:30:59: Wenn du zum Beispiel von Kenya gesprochen hast, wenn du von dem Thema Start-up oder FinTech sprichst.
00:31:08: Kenya ist das beste Beispiel aber die Region in Osten ist ein super Beispiel dafür.
00:31:13: Wenn du sprichest über das Thema Energie oder eine neue Baraoenergie.
00:31:20: Nordafrika ist dafür ein super Kandidat und in Marokko gibt es supervieles die gemacht sind ja?
00:31:27: Das so nehme ich ein Versuch.
00:31:29: So werde ich das Thema Afrika in verschiedenen Hubs verheilen, aber nicht als Afrika als Kontinent und sage in Afrika dass sie so nein niemals ist.
00:31:41: Aber je nach meinen Themen die ich entwickeln weil wie gesagt es von
00:31:46: A bis
00:31:46: Z sind sechsundzwanzig Themen die wir handeln werden jedes mal hat man eine Idee, wie funktioniert das in diesem Land?
00:31:58: In dieser Region.
00:31:59: Wie funktioniert das hier?
00:32:00: Welche sind die Unterschiede?
00:32:02: Welchen sind auch die Zusammenhang?
00:32:05: Zum Beispiel ich verrate euch noch vielleicht ein Beispiel was mich wirklich sehr schön finde weil es ist ja... Es macht nur sehr schwierig dieses Thema zu finden Das Alphabet Y oder X. Ich habe mir gedacht, was mache ich mit XO?
00:32:23: Was soll ich denn für ein So?
00:32:24: Es ist schwierig.
00:32:26: Aber es gibt eine... Jeder kennt das Wort Xenophobie.
00:32:31: Ja, das habe ich auch gedacht!
00:32:34: Aber ganz selten kennen das Wort xenophilie und die Xenophile ist das Gegenteil von Xenophobia ist das Herzen von Afrika.
00:32:46: Ihr habt, jetzt sage ich Afrika, ihr habt bestimmt schon mal was gesehen wenn Persönlichkeiten aus der Politik oder irgendwo in einem afrikanischen Land kommen und sie empfangen durch Tanzen usw.
00:33:03: Habt ihr vielleicht diese Bilder gesehen?
00:33:06: Das ist eine Zeichen von Xelophilie.
00:33:10: Das heißt wir zeigen den anderen die fremd Leute, die bei uns willkommen sind durch das.
00:33:18: Durch tanzen und das ist auch ein sehr schönes Beispiel der Respekt.
00:33:25: Und diese Werte findest du überall egal ob es ja auch in Nordafrika ist, dass mit dem T Habit gewöhnt wird Ritual, genau das ist das Wort.
00:33:40: Diese Territualen, du kannst das bei der Masseille auch gucken wenn sie tanzen hoch, das bedeutet etwas.
00:33:47: Du könntest es in Côte d'Ivoire mit diesen Tanzen sehen, du könntest das in Südafrika mit dieser Ubuntu Kultur haben.
00:33:55: Das ist ein Thema dass jeder verhandelt und so gehe ich mit meinem Buch um Ein Thema aufgeteilt auf Region Und dann gebe ich ein paar Beispiele wo du einfach einen Unterschied haben kann.
00:34:08: Und wann können wir das lesen?
00:34:14: Ich hoffe ganz bald.
00:34:15: und weißt du was, ich wollte es auch auf Deutsch machen dieses Mal.
00:34:19: Damit ihr... Das heißt dass ihr in eure Muttersprache das Lesen könnt.
00:34:23: Weil ich finde das wichtig nicht nur alles auf Englisch zu haben sondern auf Deutsch.
00:34:29: Ich bin jetzt mit meiner ersten Fassung fertig aber ich muss jetzt korrigieren sein usw.. Es wird ab jeden Fall dieses Jahr!
00:34:37: da kommt.
00:34:37: Sehr gut,
00:34:38: weil also ich
00:34:39: lade
00:34:39: mich jetzt selbst ein.
00:34:40: Diuter hatte uns zu ihrer Buchprämie reingeladen
00:34:45: und
00:34:46: jetzt
00:34:47: hoffe
00:34:47: ich einfach dass wir zu diesem wirklich sehr spannenden Thema auch eine Einladung erhalten werden.
00:34:53: Es
00:34:53: wird einem Tanz am Anfang.
00:34:57: Also das musste schon leben was du worüber du schreibst?
00:35:02: Also ich kenne dein erstes Buch so ein bisschen und weiß wie das aufgebaut ist.
00:35:07: Und ich finde, dass es schon sehr, sehr klar war von dir gemacht weil... Ich würde sagen einerseits bleibt so ziemlich oberflächlich aber das ist eine Einladung zum weiter sich zu informieren und ein bisschen genau.
00:35:24: Und dann stehst du natürlich mit deinem Namen da und sagst okay, wenn ihr tatsächlich tiefer einsteigen möchtet, dann kann ich euch meine Expertise geben.
00:35:33: also finde das schon sehr gut irgendwie verbunden miteinander.
00:35:39: Ich frage mich also wenn du jetzt die Firmen berätest lasst uns bei Business vor allem bleiben.
00:35:46: Fingler entdecken Afrika erst für sich bzw.
00:35:52: Es ist jetzt schon allgemein so, dass die Stimmung dahingeht.
00:35:55: Ja Afrika ist unterbewertet bis jetzt geblieben und das ist die Zukunft und alle müssen da hin.
00:36:02: Und dementsprechend gucken natürlich umso mehr auch mittelständische Unternehmen in diese Richtung und fragen sich wie kann ich das machen?
00:36:11: Wo eben mit wem?
00:36:13: und so weiter und sofort.
00:36:15: Welche Tipps und welche Vorschläge?
00:36:18: oder was ist essentiell Was du den Firmen sagst, was müssen Sie berücksichtigen oder wo sollen sie anfangen?
00:36:25: Oder was ist absolut notwendig in Bezug auf Afrika für die Unternehmen, die dort tätig sein wollen.
00:36:34: Ja das ist ein sehr guter Punkt und es liegt sich auch in den vorgängige Punkte zusammen weil wir als Afrikaiskontinent oder Land gesagt haben so viele gehen mit Afrika um als ein Land Ja und wenn ich sage ein Land, wenn zum Beispiel in einer Ecke brennt etwas.
00:36:59: Sie denken das es brennen überall ja ist aber nicht verstanden dass es gibt zwei Achtungweise dorthin zu gehen.
00:37:06: Du kennst einfach durch einen Land sagen okay das ist das Land Ich möchte nur das.
00:37:10: Aber da gibt es auch ein Problem weil die Unternehmen möchten auch eine große Ankaufkraft haben, so diese Konsumenten.
00:37:19: Und dazu brauchst du auch viele Leute.
00:37:20: wenn du nur ein kleines Land nimmst.
00:37:22: es könnte super sein aber wer wird kaufen?
00:37:25: am Ende eine Schirmeister um einen Umsatz zu machen und Gewinne auch.
00:37:31: Sie gehen erst mal mit einzelnen Ländern anstatt mit einer Regionstrategie regionale Strategie zu gehen um die Masse zu sehen.
00:37:41: Deswegen sage ich jedes Mal durch Côte d'Ivoire in Afrika durchdringt.
00:37:48: Du hast nicht nur diese über dreißig Millionen Leute, du hast zwischen drei, hundert-achtzig bis vierhundertzwanzig Millionen Menschen durch die Region!
00:37:57: Weil es ist eine Türöffnung zu dieser Region und die Leute müssen so erst mal denken.
00:38:04: Und seit dem Jahr zweiter Jahrzehnten gibt es auch diese afrikanische Kontinuitationen, die frei sind und das wird auch ermöglichen dass mehr Leute erreicht sind.
00:38:16: Das ist ein bisschen, oder das ist das Gleiche wie die Europäische Union?
00:38:21: Das ist noch nicht hundertprozentig effektiv aber das läuft und die Leute müssen dessen Kopf haben.
00:38:27: Ich lerne
00:38:27: da sind dabei.
00:38:30: So, in dreißig Ländern können schon mal das machen und es sind tausendsechsthundert Produkte durch diese frei afrikanischen Freizone schonmal zirkulieren.
00:38:44: Das heißt, es ist noch nicht hundertprozentig wie gesagt effektiv.
00:38:47: Aber das ist schon mal da und das ist auch ein Ziel der afrikanische Union das zu machen.
00:38:54: Und die afriksanische Union, das ist wirklich diese Institution, die der Kontinent ein bisschen vorantreibt und sie hat einen ziel für zwanzig ist, dreiundsechzig.
00:39:03: Und dass ist zum Beispiel eine der größte Ziele von der afrikansischen Union.
00:39:07: Und das ist sehr wichtig.
00:39:08: Und vielleicht ganz kurz ich war die Präsidentin einem Verband hier in Deutschland, das ist der Verband Deutscher Hidden Champions.
00:39:18: So dass sie diese große Firmen die ihr unbekannt sind aber sehr viele Umsätze machen.
00:39:23: und ich habe auch so gefragt wieso sind Sie kaum im Afrika auf dem afrikanischen Kontinent oder wenn überhaupt?
00:39:31: Das ist sehr gut zu sehen im Norden Südafrika und Kenia
00:39:36: usw.,
00:39:36: aber dazwischen.
00:39:37: das ist ganz leer Und sie haben mir genau so auch das gesagt.
00:39:41: Das ist zu klein für uns, ja?
00:39:43: Das ist was Sie denken!
00:39:45: Aber deswegen habe ich gesagt es gibt was man glaubt und was man hört und was ist tatsächlich.
00:39:50: Deswegen habe ich auch dieses Buch geschrieben weil tatsächlich ist das letzte Alphabet Z und Z der Name von dieser freie Handelzone.
00:40:07: aufhören zu sich.
00:40:09: Und dann ich erkläre auch, was bedeutet das für eine Schammer.
00:40:15: Und hattest du Firmen wo du gesagt hättest?
00:40:19: Das ist ein Businessmodell oder eine Idee die wird in Afrika nicht fruchten?
00:40:28: Persönlich habe ich momentan keine Projekt so angenommen aber ich kenne viele Unternehmen auch in der Zeit, wo ich bei BVMW da war die mit Ideen gekommen sind und dachten mit dieser Idee werde ich alles revolutionieren.
00:40:48: Und wo ich denke das wird nicht klappen?
00:40:52: Das ist wenn man denkt dass man die Bedürfnisse von den anderen kennt.
00:40:56: ja Ich denke das heißt sie brauchen das.
00:40:59: nein du musst erstmal wissen was brauchen sie.
00:41:02: aber was brauchen die Leute dort Und da?
00:41:04: eine Entwicklung oder ein Angebot zu haben.
00:41:07: Egal wie lieb du bist und was du gut gemeint hast, aber wenn du das nicht weißt und du denkst nur, dass geht dann gar nicht!
00:41:16: Viele haben einfach Produkte gehabt.
00:41:18: ja ich denke das ist super für Afrika weil dann können sie das und das machen.
00:41:22: Aber die
00:41:23: wollen das gar nicht machen?
00:41:25: Sie wollen das machen, aber es wird nicht funktionieren.
00:41:28: Genau!
00:41:28: Das meine ich ja.
00:41:29: Aber die Leute können das und das machen... ...aber das wollen sie gar nicht machen.
00:41:33: Ich mache mich hier jetzt mal kurz nackig mit meiner Naivität.
00:41:38: Wir waren in Nigeria und hatten einen Fahrrad, der ein Job eröffnen wollte.
00:41:43: Und das haben wir unterstützt und das hat wirklich ganz toll gemacht.
00:41:47: Vor allem war es uns wirklich wichtig zu befähigen und nicht einfach nur Geld zu geben.
00:41:51: Das heißt, er hat vorher einen Businessplan gemacht, einen tollen Businessplan... alles super!
00:41:58: Und dann ... das waren so Dinge des alltäglichen Lebens.
00:42:01: die hatte da von Reis über Zahnbürsten quasi alles.
00:42:06: Bei uns sind ja die Schwämme relativ günstig.
00:42:10: beim Aldi.
00:42:12: Dachte ich Und da habe ich so eine Schwämme mitgebracht und dann hat er ausgerechnet, dass er sie sogar zerschnitten hat und gesagt hat ne die sind immer noch zu teuer.
00:42:20: Die krieg' ich bei mir nicht weg.
00:42:23: Das ist zwar ganz nett von dir, dass du das möchtest aber... Das geht völlig am Ziel vorbei!
00:42:29: Da hab ich auch gedacht ja, das ist mein Standard den ich sehe der dann einfach nicht funktioniert.
00:42:36: Ja das ist ein super Beispiel dafür
00:42:39: Ja, aber trotzdem... Also für mich hört es sich irgendwie so natürlich an.
00:42:42: Also ich meine bevor du irgendwo in den Markt reingehst dann machst du erstmal Market Research.
00:42:47: also ganz ehrlich weiß ich
00:42:49: nicht mehr von sich aus.
00:42:51: Nein
00:42:51: nein!
00:42:51: Ich meine jetzt nicht auf diesem Niveau sondern als Unternehmen.
00:42:53: Natürlich machst du erst mal Gedanken ne?
00:42:56: Also informierst dich auch über das Land kannst ja trotzdem natürlich danach auf die Nase fallen und wirst auch hundert Prozent.
00:43:04: was sind denn außer der Tatsache, was du angesprochen hast.
00:43:10: Dass man sozusagen die einzelnen Länder vor Augen hat und nicht in Regionen denkt und nicht an die längerfristige regionale Strategie.
00:43:21: Was sind dann auch noch andere Beispiele?
00:43:24: Wovor also was sind die No-Gos in Bezug auf Afrika für die Unternehmen, wo du sagen würdest bitte überlegt euch erst und auf keinen Fall das machen.
00:43:37: Ja, wenn man dann vor Ort ist muss man auch der Markt richtig gut kennen und wissen welche sind die Kräfte da.
00:43:48: Das heißt die Fachkräfte.
00:43:50: das ist eine sehr wichtige Punkt weil viele können glauben ich mache das um das.
00:43:57: aber wenn die Kompetenz vor Ort nicht vorhanden ist muss diese Firma denken wie eigentlich eine deutsche Firma denkt, nicht nur dafür das Projekt zu sein und dann dieses Soziale.
00:44:10: Das heißt ich muss auch Leute ausbilden weil es sind vielleicht nicht überall, denn es kommt wirklich immer wo du bist darauf an, wo du bist.
00:44:20: ja Es gibt so Länder die mehr bürokratisch oder sowas als andere, die mehr unternehmerisch sind und wo du zum Beispiel wenn du mit dem Thema Software usw.
00:44:30: angehen möchtest vielleicht mehr, mehr ready to use sind als andere.
00:44:36: Aber wenn du in ein bestimmtes Beispiel in Westafrika gehen möchtest für bestimmte Bereiche musst du das auch im Kopf haben.
00:44:46: Du kannst eine super Idee haben aber du musst auch die Leute vor Ort die das umsetzen können und dafür musst du auch investieren.
00:44:53: und diese Investitionen in der Fachkräfte das ist manchmal nicht so gesehen oder das wird gesehen durch dieser Marktstudio, die wir machen.
00:45:03: Weil es ist dann ein Post der sehr wichtig ist weil am Ende du kannst die beste Idee haben Du kannst alles hier in Deutschland oder irgendwo in der Welt umsetzen können aber wenn du in dem Land bist und du hast die Fachkräfte nicht die das umsetzten kann und das hängt schwierig Und selbst wenn es klappt dass du einfach eine gute Fachkraft hast weil sie ausgebildet ist Das muss nahehaltig sein.
00:45:29: Die Leute müssen wissen, wenn die Maschine kaputt ist.
00:45:31: Wie repariert man das?
00:45:33: Und nicht dass die deutsche Firma oder die andere Firma immer künftig hier geht oder abhängig von dieser Reparatur sind und das ist zum Beispiel was ich auch so sehe.
00:45:41: Ja absolut also.
00:45:42: ich berate jetzt gerade für im Auftrag für GEZ, achtzehn ägyptische Business-Männer, die für Interpark nach Deutschland kommen und mache auch einzelne Tutoring Sessions mit denen Und bei allen, die sozusagen so ein bisschen auf die deutsche Maschinen und Produktion angewiesen sind.
00:46:06: Sie sagen also ich kann natürlich eine Maschine kaufen aber für mich ist es essenziell wer macht dann Aftersales?
00:46:11: Also wer unterstützt mich in technischen Belangen?
00:46:14: wie werde ich da irgendwie eingeführt oder bin ich denn alleine gelassen damit?
00:46:20: Das ist ein riesengroßes Thema.
00:46:23: Trotzdem möchte ich ein bisschen zurück auf die Vorurteile, die man natürlich auch gleichzeitig gegenüber Afrika hat beziehungsweise auch durch den Nachrichten, die wir haben lesen.
00:46:32: Durch die Warnungen von unserem Außenministerium.
00:46:37: Wenn man dann selbstlich so ein bisschen diese Länderbeschreibung sich aktuell anguckt denkt man okay.
00:46:42: also eigentlich bleibe ich lieber zu Hause weil offensichtlich ist es überall sehr sehr unschön und gefährlich in Afrika umso mehr.
00:46:50: Also wir haben natürlich gerade auch bei Afrika würde ich sie jetzt einfach behaupten, die meisten würden auch die Korruption als eine der größten Probleme gleich sehen und haben also im Kopf haben.
00:47:02: Wie geht man damit um?
00:47:03: Weil das ist das was wir nicht in der Lage sind abzuschaffen!
00:47:07: Ich kenne das ja auch ins Russland.
00:47:09: Ja, also man musste sich auch schon gut auskennen mit wem sprichst du
00:47:13: wie
00:47:14: Und war so bestimmte Wörter auch dann bedeuten und wie Du sozusagen
00:47:18: schmierst ohne
00:47:19: zu schmieren.
00:47:22: Wie geht man in Afrika damit um?
00:47:26: Ja, das ist auch ein Punkt was in diesem Buch zu finden ist.
00:47:32: Aber was ich zum Beispiel verraten kann oder eine Bemerkung die ich durch diese Jahre habe besonders bei der deutschen Wirtschaft Das ist dass Deutschland eine Exportmeister ist.
00:47:44: Das heißt eigentlich braucht man nicht zu lehren ihr seid überall und diese Hidden Champions wo man nicht geredet habt Das ist diese Internationalität.
00:47:53: Das ist eine sehr, sehr große Markenzahlmärkmale von diesen Hiddentemptons.
00:48:01: Das heißt mit dem Auslang zu arbeiten das ist nicht das Problem.
00:48:05: aber das Problem ist wenn es geht um das Kontinent Afrika und ich frage mich jedes Mal wieso macht man seine Aufgaben nicht wie bei den anderen?
00:48:14: Wenn du zum Beispiel nach China möchtest machst auch eine richtige Studie.
00:48:18: Du hast ein Team dafür Du stellst ja auch eine Person, die vielleicht Mandarien sprechen kann.
00:48:25: Interkulturell und so weiter.
00:48:27: Aber ich merke sehr oft Wenn es geht um das Thema Afrika Man möchte versuchen Ich versuche was zu tun Und wenn du versuchst Wirst du einfach die ganze Mitte nicht richtig geben.
00:48:39: Du wirst einfach kein richtiger Budget haben Für eine Person die dafür zuständig ist Für einen Marktstudio für diese ganze Kette Und am Ende Ist auch das Projekt nicht richtig durchgedacht.
00:48:50: Und nee, ich habe das erstmal versucht in Afrika.
00:48:53: Ich war da und bin gescheitert, ich komme nicht mehr wieder.
00:48:56: Glaubst du die Chinesen haben das besser verstanden?
00:48:59: Auf jeden Fall!
00:49:00: Weil die Chnesen haben erst mal eine Strategie, muss man nicht vergessen.
00:49:06: Das hat mit dem Jahr zweizehntunddreizehn angefangen... Die wollen
00:49:09: Absatzmarkt.
00:49:10: Ja aber sie haben ganz klar gesagt, dass möchten wir, egal ob es gut oder schlecht ist, sie haben am Ende oder das ist jetzt so, dass sie haben sehr viel bei der Industrialisierung beigebracht.
00:49:24: Egal was man sagen kann ob es gut ist menschenreich
00:49:29: usw.,
00:49:30: Sie haben einen Plan gehabt.
00:49:32: und was ich sehr oft von den Unternehmer in Afrika gesagt habe weil ich komme immer mit dieser Kaskette von Deutschland wenn ich einfach dort bin.
00:49:42: Aber was glauben die Deutschen?
00:49:44: Sie glauben, dass wir auf sie warten.
00:49:46: Sie können einfach überlegen, ob sie das ein Jahr oder zwei Jahre machen.
00:49:49: Aber dazwischen sind die Arabader von Dubai und diese arabische Länder.
00:49:55: Es gibt die Chinesen da.
00:49:56: Sie kommen, sie sind konkret, sie ist pragmatisch.
00:49:58: Und wie man
00:49:58: denkt?
00:49:59: Ja.
00:49:59: Denkst du, weil die Deutschen zu vorsichtig sind?
00:50:03: Also Anzöte-Tevodens ist so zu sein.
00:50:06: Das ist
00:50:06: definitiv!
00:50:08: Aber was eine Qualität ist, können manchmal auch... Ein Hindernis sein.
00:50:13: Es ist auch gut, etwas durchzudenken und sagen das und das aber irgendwann musst du umsetzen oder?
00:50:19: Und ich glaube
00:50:20: auch...
00:50:21: Auch wenn man das nicht gerne hören möchte.
00:50:22: Ich glaube dass es auch noch ein sehr kolonialistisches Denken.
00:50:26: und ein Ludwig hat sich in Kenia den Arm gebrochen auf einer Gokat waren.
00:50:33: Also
00:50:33: Ludwig ist der Sohn von...
00:50:35: Mein Sohn, mein Sohn.
00:50:36: Entschuldigung.
00:50:36: Mein Sohnt Ludwig hatte sich den Arm gebracht auf der Gokartbahn und dann waren wir hier beim Arzt.
00:50:42: Und die Arzthelferin, die quasi die medizinische Parangestellte, die den Armen gegipst hat, sagte eben wie es das passiert?
00:50:50: Und er sagte ja in Kenia auf einer Gokhartbahn.
00:50:55: Die haben Gokhardbahnen... Und ich saß da und hab mir gedacht oh mein Gott!
00:51:00: Ja natürlich haben sie Gokardbahnen.
00:51:04: Aber was tun das jetzt?
00:51:04: Das
00:51:05: war so ein gutes Beispiel für.. für dieses, was ich meine.
00:51:08: Also diese auch Adroganz und dieses... Was will ich schon von denen?
00:51:15: Okay, lasst uns bitte die Take-Away sozusagen ein bisschen zusammenfassen.
00:51:19: also wenn ein deutsches mittelständisches Unternehmen nach Afrika gehen möchte natürlich spricht er dich an.
00:51:26: Bienvenue Angi!
00:51:28: Aber jetzt grundsätzlich willst du zusammenfassend?
00:51:32: soll ich versuchen zusammenzufassen?
00:51:38: Ich weiß es nicht.
00:51:39: So vielleicht kurz, erst mal sich vorbereiten.
00:51:43: Man geht nicht einfach auf so einen großen Kontinent mit Vorurteilen.
00:51:47: Man muss auch mit Fakten gehen und eine gute Vorbereitung.
00:51:51: Man soll auch Partnern haben weil wir sind zu weit weg voneinander und besonders in dieser Zeit wo du IA hast, man KI hat
00:52:00: usw.,
00:52:01: es gefällt fakes und du kennst seine sehr schöne Webseite Gucken, der sagt, ich kann alles.
00:52:06: Aber ist es tatsächlich vor Ort das Gleiche?
00:52:09: Netzwerk ist das ein und alles.
00:52:10: Manchmal brauchst du nicht viel Geld, aber die gute Leute zu haben um die Türen zu öffnen.
00:52:16: Und deswegen eine Investition auch vor Ort ist wichtig dass man einfach so in dem Land geht, das auch selber sieht und einen Gefühl zu haben!
00:52:26: Man muss Afrika lieben auch ein bisschen weil es ist besonders ja Und wenn man das einfach hat, ist es grundsätzlich um diese Geschäfte zu machen und dann ist man bereit zu investieren.
00:52:45: Investieren bedeutet nicht dass es hundertprozentig klappen wird weil in dem Wort investieren geht auch das Wort Risiko aber man ist risikofreundlicher Diese Vertrauen erst mal aufgebaut hat mit dem Land.
00:52:59: Und das ist genau das, was ich durch diese zwei Bücher geben möchte – mit Afrika, dass die Deutschen mehr Vertrauen über das Thema Afrika haben und dass die anderen die Afrikaner zum Beispiel mehr Vertrauen für das Thema Deutschland haben.
00:53:14: Aber
00:53:14: Vertrauen basiert ja offensichtlich auch Wissen also sich zu informieren eine Strategie tatsächlich festzulegen und dann einfach ein bisschen Ja, so ein Risiko freudiger sein würde ich sagen.
00:53:28: Genau und auch die richtige Region zu wählen.
00:53:34: Du wirst einfach nicht in einem Land weil du nur sehr oft höre ich das.
00:53:39: Ich kenne jemanden der dort lebt.
00:53:41: Das reicht nicht.
00:53:43: Ein Freund von mir wohnt in Kenia.
00:53:46: Deswegen möchte ich mit meinem erneuerbaren Energieprojekt gehen.
00:53:52: Vielleicht ist das nicht das richtige Land für dich, selbst wenn dein Freund dort liest.
00:53:58: Sehr schön!
00:53:59: Mit Anbetrag der Zeit würde ich jetzt an Justina weitergeben für die Abschlussfrage.
00:54:08: Liebe Bienvenu, vielen Dank für alles was du uns bislang erzählt hast und dass du unsere Fragen... beantwortet hast, die wir hatten und die wir auch nicht hatten.
00:54:18: Nichtsdestotrotz du bist ja jetzt auch schon ein bisschen interviewerprobe bzw.
00:54:22: sprichst mit vielen Menschen.
00:54:25: Gibt es etwas wo du sagst?
00:54:26: Das fragt einfach niemand.
00:54:28: dabei.
00:54:28: ist das so wichtig und ich muss das immer hinter über die Hintertür reinbringen weil ich dass nicht gefragt werde.
00:54:37: Ja das ist... Ich habe auch diese Frage ob ich eine richtige Antwort habe.
00:54:46: Es wird irgendwie gestellt, aber nicht richtig... Ich denke wenn ich eine Frage hätte es wäre ja.
00:54:54: was treibt dich wirklich an auch wenn niemanden zu schaut?
00:54:58: Ja wieso mache ich das?
00:54:59: Also ich hab euch gesagt ich mache so viele Sachen, wirklich so viel Sachen.
00:55:02: Was treibt
00:55:03: Dich an?
00:55:08: Das ist wirklich so!
00:55:10: So was trebt mich an?
00:55:13: Das ist witzig.
00:55:15: Ich habe diese Frage für mich letztes Mal gestellt und ich habe mich gefragt, was bedeutet für mich arbeiten?
00:55:21: Was bedeutet es für mich Arbeiten?
00:55:24: Weil wir kommen jetzt auf unseren ersten Punkt in die Bilanzphase.
00:55:30: Und das habe ich mir gefragt, wie haben wir nun etwas Bedeutet für dich einfach zu arbeiten?
00:55:44: Arbeiten für mich ist meine Talente, jeden Tag umzusetzen.
00:55:49: Und die Talente musst du dafür das erkennen.
00:55:53: Das heißt eine richtige Selbstreflektierung haben.
00:56:00: Wo bin ich gut an?
00:56:02: Wer bin ich und so weiter?
00:56:04: Wie kann ich das umsetzen?
00:56:06: Bei dieser Frage habe ich einfach gesehen dass es am Ende irgendwie viel tun kann und dass ich das jeden Tag machen möchte.
00:56:15: Und wenn ich damit mein Geld verdienen kann, das ist super!
00:56:19: Ich liebe Menschen, ich liebe die Kultur – alles was ich tue jeden Tag, egal ob ihr heute zuschaut oder nicht, ich tucke das wirklich gerne.
00:56:28: Du musst mich richtig folgen, weil mein Tag….
00:56:31: Das war auch eine von eurer Fragen ….
00:56:33: Mein Tag kann recht schlamm sein, besonders jetzt?
00:56:36: Mein Tag ist ungefähr so.
00:56:39: meine Arbeitszeit am Tag könnte sogar neunzehn Stunden sein.
00:56:46: Ich schlafe sehr, sehr wenig.
00:56:49: Wow!
00:56:50: Also dann bedanken wir uns für die Zeit und für
00:56:52: die Seite du freigegäumt hast für
00:56:54: unseren Podcast.
00:56:56: also es ist wohl wirklich etwas Besonderes Und wir wünschen dir natürlich viel, viel Erfolg.
00:57:02: Wir sind gespannt auf deine Business-Tasche und dein neues Buch!
00:57:07: Und hoffentlich treffen wir dich auch bald irgendwo live, wo wir das gerne in die Hände nehmen können und dich gratulieren können oder dich fallen können.
00:57:17: Vielen, vielen herzlichen Dank für das Gespräch und dann kann meine liebe Justina...
00:57:24: liken, folgen und Daumen hoch.
00:57:26: Und alles was ihr machen könnt kommentieren und natürlich von uns weiter erzählen.
00:57:32: Herzlichen Dank!
00:57:34: Danke nochmal.
Neuer Kommentar